Drei Tote nach Frontalzusammenstoß in Villingen – darunter ein einjähriges Kind

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Zu einem schwe­ren Unfall ist es in der Nacht zu Sonn­tag in Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen gekom­men. Der Fron­tal­zu­sam­men­stoß zwei­er Wagen for­der­te drei Tote – dar­un­ter ein ein­jäh­ri­ges Kind – und meh­re­re zum Teil lebens­ge­fähr­lich Ver­letz­te. Ein 18-Jäh­ri­ger schwebt wei­ter in Lebens­ge­fahr. Die Ret­tungs­kräf­te waren mit einem Groß­auf­ge­bot vor Ort. 

Fotos: Andre­as Mai­er

Am spä­ten Sams­tag­abend ereig­ne­te sich auf der L173 zwi­schen Vil­lin­gen und Schwen­nin­gen ein schwe­rer Ver­kehrs­un­fall, bei dem drei betei­lig­te Insas­sen töd­lich ver­letzt wur­den. Ein 24 Jah­re alter BMW-Fah­rer war laut Poli­zei­be­richt kurz vor 23 Uhr auf der Land­stra­ße in Rich­tung Schwen­nin­gen unter­wegs. Im Bereich einer Kur­ve kam er auf die Gegen­fahr­spur.

Dort stieß er mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Ford zusam­men. Der Ford lan­de­te in der Böschung und über­schlug sich.

Durch den Unfall ver­star­ben der 37 Jah­re alte Fah­rer des Fords und ein 29 Jah­re alter Mit­fah­ren­der noch an der Unfall­stel­le. Ein ein­jäh­ri­ges Kind, das sich eben­falls im Ford befand, erlag kurz dar­auf im Kran­ken­haus sei­nen Ver­let­zun­gen.

Ins­ge­samt befan­den sich im Ford sie­ben Per­so­nen.

Die übri­gen Insas­sen erlit­ten schwe­re Ver­let­zun­gen. Ein 18-Jäh­ri­ger schwebt nach wie vor in Lebens­ge­fahr.

Die Unfall­stel­le.

Nach ers­ten Erkennt­nis­sen der Poli­zei war der 24 Jah­re alte Ver­ur­sa­cher mit wesent­lich zu hoher Geschwin­dig­keit unter­wegs. Er wur­de durch die Kol­li­si­on leicht ver­letzt. Alko­hol hat offen­bar kei­ne Rol­le gespielt. Die­ser jun­ge Mann war allein unter­wegs.

Die Stra­ße war zur Unfall­auf­nah­me bis gegen 6 Uhr gesperrt. Ein Sach­ver­stän­di­ger war zur Bewer­tung der Unfall­spu­ren an der Unfall­stel­le. Am BMW und dem Ford ent­stand ein Scha­den von etwa 36.000 Euro.

Der Unfall geschah kurz vor 23 Uhr im Vil­lin­ger Bezirk der Dop­pel­stadt, dort in der Schwen­nin­ger Stra­ße. An der Unfall­stel­le ist die erlaub­te Geschwin­dig­keit auf 70 km/h redu­ziert.  

Die Ein­satz­kräf­te sind von der Leit­stel­le mit dem Stich­wort „Mas­sen­an­fall an Ver­letz­ten” alar­miert wor­den. Meh­re­re Strei­fen der Poli­zei, die Vil­lin­ger Feu­er­wehr allein mit 21 Kräf­ten, drei Ret­tungs­hub­schrau­ber auch aus der Schweiz, sie­ben Ret­tungs­wa­gen des DRK und vier Not­ärz­te waren an die Unfall­stel­le aus­ge­rückt. Dies ist die Stra­ße, die bei­de Bezir­ke der Dop­pel­stadt Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen mit­ein­an­der ver­bin­det. Sie wur­de gesperrt.

Eines der Todes­op­fer wur­de so schwer im Fahr­zeug ein­ge­klemmt, dass eine Ber­gung des Leich­nams vor Ort nicht mög­lich gewe­sen ist.

Die Staats­an­walt­schaft hat die Ermitt­lung zur Unfall­ur­sa­che auf­ge­nom­men.