Fitness-Kollaps erreicht auch Schüler: DHG-AG steht vor dem Aus

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ROTTWEIL. Die Fitness AG des Droste-Hülshoff-Gymnasiums (DHG) in Rottweil steht vor dem Aus. Grund: Sie hatte Räume eines Fitnessstudios genutzt, das zwischenzeitlich aufgeben musste. Über den Druck auf die Branche hatte die NRWZ berichtet.

Die DHG-Fitness-Arbeitsgemeinschaft ist laut einer Mitteilung der Schule seit 2009 eine feste Instanz gewesen. “Jedes Jahr hatten sportbegeisterte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in der Mittagspause ganz individuell etwas für ihre Fitness und Gesundheit zu tun. Von Anfang an wurden sie von den verantwortlichen Betreibern und Besitzern unterstützt und durften die Geräte kostenlos nutzen”,

In den Anfängen nannte sich das Studio noch Easy Sports, seit 5 Jahren hatte Alexander Kim die Jugendlichen in seinem Aktiv Fit jede Woche willkommen geheißen. Aktuell hatten sich 22 Schülerinnen und Schüler des DHG im Aktiv Fit in Form gehalten”, berichtet Jürgen Steidle vom DHG.

Der Dank Steidles und der fitten Schüler geht an Alexander Kim und sein Team von Aktiv Fit. Sie werden als großzügig und freundlich beschrieben. Aber: Seit 7. November ist das Studio geschlossen. In einer Erklärung auf der Facebook-Seite hieß es wörtlich: “5,5 Jahre habe ich gekämpft und zwei Lockdowns überstanden, aber in den letzten Monaten haben ich und mein Team noch mehr als jemals versucht hier weiter machen zu können.” Doch sei die Entscheidung unumstößlich: Das Studio wird geschlossen, die Verträge werden fristlos gekündigt. “Hätten wir gekonnt, hätten wir euch gerne mehr Vorlaufzeit gegeben, aber das lag leider nicht in unserer Hand”, so das Fazit.

Nach den schweren Coronajahren und neuen, unerfüllbaren Mietbedingungen sei ihm ein Weiterbetrieb seines Studios nicht mehr möglich gewesen, erklärte Kim gegenüber dem DHG. Offenbar sind sich der Vermieter des Studios und Kim seinerzeit nicht einig geworden.

Seitens des DHG heißt es: “Die Fitness AG war jahrelang eine wichtige Bereicherung des Schulalltages vieler Schülerinnen und Schüler, deswegen war die Enttäuschung über das plötzliche Ende riesengroß.”

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NRWZ-Redaktion
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