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Mittwoch, 30. September 2020

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Stimmung im Keller? Gehen Sie trotzdem einkaufen. Vor Ort.

(Meinung). Die Läden haben wieder geöffnet. Wir haben das vor gut 14 Tagen mit Freude vermeldet. Da war Erleichterung zu spüren, Aufschwung. Und jetzt? Längst hat sich Ernüchterung breit gemacht. Einkaufen mit Mundschutz – so notwendig und geboten das ist, es macht einfach keinen Spaß. Da geht es uns von der NRWZ, so glauben wir, wie Ihnen, liebe Leser. Wenn wir aber nicht eines Tages in einer Stadt ohne Einzelhändler aufwachen wollen, dann müssen wir jetzt etwas tun. Individuelle Gedanken von Gabi Hertkorn, Mirko Witkowski und Peter Arnegger.

Gabi Hertkorn erklärt, was sie sich inbrünstig erhofft: „dass das Städtle nach Corona noch genauso ist wie das Rottweil vor der Krise. Dazu müssen alle mitgenommen werden und es erfordert unsere ganze Solidarität. Zusammen ist man weniger allein!“

Hier ist Gabi Hertkorns Beitrag:

Mirko Witkowski ruft auf: „Gehen wir in die Innenstadt und kaufen dort ein, bevor es dort nichts mehr zu kaufen gibt. Schauen wir positiv in die Zukunft. Es liegt an uns. Wir haben es in der Hand.

Hier ist Mirko Witkowskis Beitrag:

Und Peter Arnegger erzählt von einem Einkauf in Corona-Zeiten. Und stellt fest: „Jetzt zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt ist. Ob’s nun Blumen und Socken obendrauf gibt oder nicht.“

Hier ist Peter Arneggers Beitrag:

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2 Kommentare



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2 Kommentare

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1
Der Sarkast

Da ich nicht weiß, ob ich die Auflagen der Corona-Notverordnung des Landes, jederzeit vollumfänglich entsprechen kann und ich nicht von besorgten Bürgern angezeigt, von der Polizei abgeführt, mit schweren Bußen belegt und hier in dieser Zeitung im Polizeibericht als Missetäter angeprangert werden will, kaufe ich meinen Bedarf ausschließlich Online, oder mit viel Platz, auf der grünen Wiese. Das gibt mir die Sicherheit, mich stets gesetzestreu zu verhalten, mir nichts zuschulden kommen lassen und Niemand gefährden zu können.

Tut mir leid für die kleinen Läden in der Innenstadt, aber meine Gutbürgerlichkeit bringe ich auf dem Weg zu, von und in euren kleinen Geschäften, beim Parken und viel Bewegung im öffentlichen Raum, nicht in Gefahr.

2

Nun so leid es mir für die Einzelhändler tut, in diesen Zeiten habe ich festgestellt, dass ich auf vieles verzichten kann, ohne dass es mir wehtut. Die Jeans und anderen Hosen - nicht kaputt, da von gute Qualität halten noch mindestens ein oder zwei Jahre auch wenn die Farbe vielleicht nicht allen "Influencern" ins Konzept passt. Hemden, Pullover, Jacken - hier gilt das Gleiche. Warum jedes Jahr zweimal aussortieren, wenn die Sachen noch gut sind. Auch für sonstige Produkte gilt - das Haus ist voll. Bei meinen Töpfen und Pfannen habe ich festgestellt - vor mehr als 25 Jahren ein ordentliches Produkt gekauft - Austausch auf Jahre hinaus noch nicht in Sicht. Auch wenn sie wie ich den einen oder anderen Kratzer haben. Smartphone? Was kann eine Neues mehr? Brauch ich das? Und am Ende von Corona bleibt dann die Erkenntnis - Zeit ist das Wertvollste. Zeit lässt sich nicht kaufen. Und man kann ohne großen Verzicht auf vieles "verzichten". Was mehr fehlt wie das shoppen sind die sozialen Kontakte - und auch die gibts nicht gegen Geld sondern nur gegen Zeit. Also sorry liebe Händler, ich werde in Zukunft weniger bei euch sein. Auch wenns weh tut.