Am Mor­gen hat eine Schwei­zer Fir­ma im Auf­trag Thys­sen­krupps damit begon­nen, den Kran auf der Spit­ze des Auf­zug­test­turms in Rott­weil abzu­bau­en. Mit einem Heli­ko­pter. Damit kann der Turm als fer­tig­ge­stellt gel­ten. Als „optisch voll­endet”, wie ein Beob­ach­ter sag­te.

Dar­auf haben sicher vor allem Foto­gra­fen gewar­tet: Der Bau­kran, der noch auf der Spit­ze des Thys­sen­krupp-Auf­zug­test­turms gethront – und damit die Bil­der des Bau­werks ver­schan­delt hat­te – kommt heu­te weg. Für Arbei­ten und Repa­ra­tu­ren an der Außen­fas­sa­de, die nach einem Feu­er­werk zur Tur­m­er­öff­nung noch nötig gewe­sen sind, war der Kran auf der Turm­spit­ze ver­blie­ben.

Letz­te Vor­be­rei­tun­gen: Arbei­ter am Kran­aus­le­ger. Foto: gg
Am Mor­gen vor dem Abbau: die Turm­spit­ze mit Kran. Foto: gg

Eine Schwei­zer Fir­ma für Hub­schrau­ber­trans­por­te ist mit dem Abbau des in rund 245 Meter Höhe instal­lier­ten Krans beauf­tragt wor­den. Der Heli­ko­pter war am Mor­gen gegen 9.40 Uhr ein­ge­trof­fen. Nun geht es an den Abtrans­port des Bau­krans. Die Maschi­ne steigt dabei immer wie­der zur Turm­spit­ze auf, um Kran­tei­le abzu­ho­len. Am Boden steht ein Tank­last­zug zur Betan­kung des Hub­schrau­bers bereit. 

Die Arbei­ten erfol­gen unter erhöh­ten Sicher­heits­vor­keh­run­gen. Die Zufahrts­stra­ße zum Turm hat eine pri­va­te Sicher­heits­fir­ma im Auf­trag Thys­sen­krupps abge­rie­gelt. Nur ange­mel­de­te Per­so­nen kom­men durch die Absper­rung. Eine ent­spre­chen­de ver­kehrs­recht­li­che Anord­nung der Stadt lie­ge vor, bestä­tig­te das Rott­wei­ler Ord­nungs­amt der NRWZ.

Zunächst haben Arbei­ter damit begon­nen, den Kran für den Abbau und Abtrans­port vor­zu­be­rei­ten – in sehr luf­ti­ger Höhe und bei Außen­tem­pe­ra­tu­ren um Null Grad. Wäh­rend­des­sen bespra­chen sich die Ver­ant­wort­li­chen. Der Abbau­ter­min war zunächst auf Mon­tag gelegt und dann auf Mitt­woch ver­scho­ben wor­den. Das ange­kün­dig­te Zeit­fens­ter wur­de am Mor­gen aus unbe­kann­ten Grün­den nicht ein­ge­hal­ten.

Thys­sen­krupp hat­te die regio­na­len Medi­en von dem bevor­ste­hen­den Ereig­nis infor­miert, aus Sicher­heits­grün­den aber dar­um gebe­ten, kei­ne Details wie etwa den Zeit­punkt zu ver­öf­fent­li­chen.