Montag, 15. April 2024

Trauriges Ende einer Suchaktion

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Am Mittwochabend endete die Suche nach einer vermissten Person in Rottweil auf traurige Weise. Sie wurde leblos in der Eschach* gefunden.

Update, die Polizei berichtet wie folgt: Bereits seit vergangenem Dienstag hat die Polizei im Bereich Rottweil nach einer 71-jährigen Frau gesucht, die als vermisst gemeldet worden war. „Hierzu hat die Polizei mit einer Vielzahl von Kräften mögliche Hinwendungsorte überprüft und auch das Gelände rund um Rottweil abgesucht“, so ein Polizeisprecher. Bei der Suchaktion waren in der Nacht zum Donnerstag auch ein Polizeihubschrauber und Suchhunde über längere Zeit im Einsatz. Zudem beteiligten sich auch mehrere Angehörige und Bekannte der Frau an der Suche.

Am Mittwoch kurz nach 17 Uhr wurde der Polizei dann eine leblose Frau im Bereich Bühlingen im Wasser der Eschach gemeldet, bei der es sich um die Vermisste handelte, so die Polizei weiter. Ein Arzt stellte den Tod der Frau fest. Die Kriminalpolizei Rottweil hat nun die weiteren Ermittlungen zu den Todesumständen übernommen. Die Vermisste war bis zu ihrem Fortgang in ärztlicher Behandlung.

Unsere ursprüngliche Meldung: Die Rettungskräfte sind gegen 17 Uhr alarmiert worden. Es gehe darum, eine Person aus dem Wasser zu retten, so das Einsatzstichwort. Die Feuerwehr aus der Kernstadt und dem Ortsteil Bühlingen rückte an, zudem die Polizei mit einem Streifenwagen und das Rote Kreuz mit einem Rettungswagen, dem Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst.

Dies alles leider vergeblich. Es konnte nur noch der Tod der aufgefundenen Person festgestellt werden. Die Kriminalpolizei hat inzwischen vor Ort die Ermittlungen übernommen. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gebe es allerdings derzeit nicht, hieß es.

Die Suchaktion nach der vermissten Person hatte bereits am Dienstagabend begonnen. Beteiligt war daran auch ein Hubschrauber der Polizei, der Teile Rottweils absuchte. Vor allem den Bereich zwischen Bühlingen und Stadtgraben / In der Au.

Noch am Mittwochmorgen erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Konstanz, man werde die Suche fortsetzen und hoffe, die Person wohlbehalten aufzufinden.

*Wir hatten den Fluss, in dem die leblose Person aufgefunden worden ist, leider verwechselt. Der Fehler ist nun korrigiert.

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NRWZ-Redaktion
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