„Ein Ausflug nach Rottweil geht immer“: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer überreichte Anfang Juni der Stadt Rottweil im Schwarzen Tor das Zertifikat als anerkannter Ausflugsort. Unser Bild zeigt von links: Stadtführersprecher Peter Hugger, GHV-Vertreter Björn Engelhardt, Thyssenkrupp-Turmmanagerin Beate Höhnle, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Oberbürgermeister Ralf Broß, Stadtführersprecher Wolfgang Müller, Tourismusleiterin Simone Strasser, Stadtführersprecherin Bettina Auch und Tourismusleiterin Ines Maier. Foto: Ralf Graner Photodesign/Stadt Rottweil

Rott­weil ist als Aus­flugs­ort aner­kannt – ja und? Die­se Fra­ge stell­te Hubert Nowack (Grü­ne) bei der Gemein­de­rats­sit­zung. „Erst kommt ein Bericht, und dann pas­siert nichts“ – das woll­te Ober­bür­ger­meis­ter Ralf Broß nicht so auf sich sit­zen las­sen.

Zwar dür­fen bei einem aner­kann­ten Aus­flugs­ort, wie Rott­weil seit Kur­zem einer ist (wir berich­te­ten), Ein­zel­han­dels­ge­schäf­te sonn­tags bis zu acht Stun­den öff­nen, wenn sie aus­schließ­lich oder in erheb­li­chem Umfang Waren wie „Rei­se­be­darf, Sport- und Bade­ge­gen­stän­de, Devo­tio­na­li­en sowie Waren, die für die­se Orte kenn­zeich­nend sind“ (so steht’s im Gesetz) anbie­ten. Aber das galt nun nicht mit dem net­ten Bescheid der Regie­rungs­prä­si­den­tin, son­dern die Stadt (also der Gemein­de­rat) muss erst eine Sat­zung erlas­sen.

Und, wie OB Broß erklär­te, soll­ten die betref­fen­den Geschäf­te erst gefragt wer­den, zu wel­chen Zei­ten denn der Bedarf bestehe. Dann müs­se im Gemein­de­rat die Sat­zung erst vor­be­ra­ten, dann beschlos­sen wer­den.

Broß hofft, dass der Beschluss in der Sit­zung vom 24. Juli bera­ten und abge­stimmt wer­den kann – das wäre die letz­te Sit­zung vor der Som­mer­pau­se. Ralf Arm­le­der (SPD) beton­te, dass man das schon vor den Som­mer­fe­ri­en machen soll­te, denn da sei­en die meis­ten Tou­ris­ten in der Stadt.