„Alarmierende Hitze“ beim Ehemaligentreffen des Gymnasium Schrambergs

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Anlässlich des 50. Geburtstages des Schulgebäudes des Gymnasiums veranstaltete die Schule ein großes Ehemaligentreffen auf dem Schulhof, zu dem alle Abiturjahrgänge seit 1973/74 eingeladen waren. Dem Aufruf folgten etwa 1100 angemeldete Ehemalige, es kamen aber auch spontane Gäste hinzu. Vor allem innerhalb der einzelnen Jahrgänge bot das Treffen eine große Austauschmöglichkeit.

Der Schulhof füllte sich.

Die Streicher AG eröffnete das Fest um 17 Uhr in der Aula mit dem Concerto grosso „Paladio“. Anschließend begrüßte Musiklehrer Johannes Romer die Gäste und stellte die Streicher AG vor und betonte, dass diese „ganz alleine von Schülern geleitet“ wird. Sie gründete sich auf Initiative von Patricia Moser und Maike Züfle vor zehn Jahren anlässlich der Weihnachtsfeier.

Die Streicher AG, die auch ehemalige Schüler und Schülerinnen einvbezog, bei ihrem Auftritt in der Aula.

Nach dem Stück „Radioactive“ von den Imagine Dragons berichtete Johannes Romer von den bisherigen Leitenden, denn auf die Gründerinnen folgten Benedikt Schäfer und Benedikt Moser, die ihre Aufgabe an Valerie Bantle und Finn Heß weitergaben. Bis zu diesem Jahr stand die Streicher AG unter der Leitung von Elise Herzog und Lona Nagel, die in diesem Jahr das Abitur ablegten.

Romer betonte, dass die Streicher AG „einfach tolle Musik macht“ und freute sich, dass es durch Larissa Dold künftig weitergehen wird. Zudem sei es prima, dass auch stets Fünftklässler in die AG integriert wurden und nach wie vor werden.

Musiklehrer Johannes Romer berichtet über die Geschichte der Streicher AG.

Als nächste Stücke spielten die Streicher „Can‘t Stop the feeling“ von Justin Timberlake und „Bohemian Rhapsody“ von der Band Queen sowie ein Medley der Disney-Musik zu „Die Schöne und das Biest“. Aufgrund der Zugaberufe des Publikums folgte zudem noch ein sommerlicher Blues.

Nach der musikalischen Einstimmung ergriff Thomas Brugger, Vorsitzender des Freundeskreises des Gymnasiums, das Wort und begrüßte alle Gäste, unter ihnen die ehemaligen Schulleiter Josef Bulach und Bernhard Dennig. Aufgrund der vielen Teilnehmer, die sich nicht angemeldet hatten, hoffte er, „dass alles reicht.“

Thomas Brugger und Schulleiter Oliver Porsch begrüßen die Gäste.

Auch der derzeitige Schulleiter Oliver Porsch nutzte die Gelegenheit alle willkommen zu heißen und sich auch den älteren Jahrgängern vorzustellen. Die beiden informierten daraufhin das „Schlechtwetterkonzept“ und berichteten von einem eigens für das Schulfest gegründeten Netzwerks (Anmeldung: https://ehemalige.gymnasium-schramberg.de/).

Zum Schluss dankte Brugger für die Organisation des Festes sowie allen Mitwirkenden.

Festgelände Schulhof

Auf dem Schulgelände befanden sich Versorgungsstände, an denen sich die Ehemaligen mit Essen und Trinken eindecken konnten. Die Tische waren den einzelnen Jahrgängen zugeordnet, damit diese miteinander ins Gespräch kommen konnten, während sie zu Beginn von der Big Band unter der Leitung von Johannes Romer unterhalten wurden.

Die Big Band, die auf dem Schulgelände für Unterhaltung sorgte.

Später übernahm DJ Jürgen Hallmeyer das musikalische Programm, das die Band „Could be worse“ abrundete. Letztere ist entstanden aus der Abiband des Jahres 2019 und hat in den letzten Jahren schon einige Auftritte, auch in Schramberg gehabt.

Die Band „Could be worse“ heizt auf dem Schulhof ein.

Im Schulgebäude durften sich die Festteilnehmenden frei bewegen und nach Veränderungen suchen. Irritiert haben dürften vor allem die offenen Decken.

Irgendjemand baute eine Pyramide aus Tischen und Stühlen in einem Klassenzimmer auf.

Im Foyer lief eine Diashow mit Fotos der Schule sowie des ehemaligen und derzeitigen Lehrerkollegiums, die Barbara Olowinsky zusammenstellte.

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst rückten an: Ein Grill hatte Feueralarm ausgelöst.

Überschattet wurde das Fest von einem Feueralarm, der gegen 19.40 Uhr durch den Rauch der Grills ausbrach und einen Feuerwehreinsatz verursachte. Diese rückten mit drei Einsatzfahrzeugen aus und auch ein Streifenwagen der Polizei war vor Ort. Die Situation konnte jedoch rasch geregelt werden, so dass dem erfolgreichen Fest nichts im Wege stand.

David Kuhner (dk)
David Kuhner (dk)
David Kuhner (*2002) geboren in Rottweil und aufgewachsen in Schramberg. Nach dem Abitur am Gymnasium Schramberg im Jahr 2020 absolvierte er ein FSJK im Stadtarchiv und Stadtmuseum Schramberg. Sein großes Interesse gilt der Lokalgeschichte seines Heimatortes Schramberg. Seit dem Wintersemester 2021/22 studiert er an der Eberhard Karls Universität Tübingen Geschichtswissenschaft im Hauptfach und katholische Theologie im Nebenfach.