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Mittwoch, 23. September 2020

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CDU-Fraktion: Wechsel an der Spitze Brantner für Maurer (NRWZ.de+)

Bei der CDU-Fraktion im Schramberger Gemeinderat tauschen Thomas Brantner und Clemens Maurer die Plätze. Nach fast sieben Jahren als Fraktionsvorsitzender gibt Clemens Maurer das Amt an seinen bisherigen Stellvertreter Thomas Brantner ab und wird selbst stellvertretender Fraktionssprecher.

Bei einem Pressegespräch am Dienstagmittag  berichteten die beiden, die Fraktion habe diesen Wechsel am Montagabend  einstimmig gut geheißen.

Mehr Zeit für den eigenen Betrieb

Mauerer begründete seinen Schritt mit den zunehmend  anspruchsvollen Aufgaben in seiner Firma, die er zusammen mit seinem Bruder Tobias leitet. Nach dem Tod von Paul Flaig im Sommer 2013  hatte die CDU-Fraktion Maurer als seinen Nachfolger gewählt. Er sei damals 39 Jahre alt gewesen. Nach sieben Jahren sei nun der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel, so Maurer. Der Fraktionsvorsitz sei „eines der schönsten, aber auch anspruchsvollsten kommunalpolitischen Ämter. „Man steht gelegentlich richtig im Wind, kann aber auch viel bewegen.“

Er wolle sich nun mehr um sein Unternehmen kümmern, eine “anspruchsvolle und ausfüllende Tätigkeit, die mir auch Spaß macht“. Als Unternehmer habe er künftig etliche Herausforderungen zu bewältigen, etwa die Energiewende, den Fachkräftemangel und die Digitalisierung.

Maurer ist seit der letzten Kommunalwahl auch Mitglied des Kreistags. Auch diese Aufgabe brauche Zeit, die Sitzungen müssten gründlich vorbereitet werden. Im Kreistag, so Brantner, solle Maurer weiter „Flagge zeigen“, und die Interessen Schrambergs vertreten.

Wertschätzender Umgang miteinander

Als Fraktionsvorsitzendem sei ihm ein wertschätzender Umgang in der Fraktion aber auch mit den anderen Gemeinderätinnen und -räten und den Mitarbeitern der Verwaltung wichtig gewesen. Er danke auch besonders den Fraktionsvorsitzenden Udo Neudeck (Freie Liste) und Tanja Witkowski (SPD/Buntspecht), mit denen er sehr gut zusammen gearbeitet habe. „Es geht uns immer um das Fortkommen der Stadt.“

Maurer betonte, dass Schramberg in den letzten zehn Jahren sehr gut gewirtschaftet habe: „Wir haben Null Euro Neuverschuldung.“ Zugleich habe die Stadt viel Geld in die Infrastruktur, in Kitas, Schulen, Straßen, das „Badschnass“ investiert. Auch sei die Verwaltung bürgerfreundlich aufgestellt, die gut kommuniziere. „Es waren sieben interessante Jahre“, resümiert Maurer, „es wird spannend bleiben.

Brantner: Die Stadt nach vorne gebracht

Sein Nachfolger Thomas Brantner war Ende des vergangenen Jahres in Ruhestand gegangen. Er hatte als Wirtschaftsprüfer in eine großen internationalen Beratungs- Und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gearbeitet und die Freiburger Dependance des Unternehmens geleitet. Er ist seit 1999 Gemeinderat und war bisher stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Seit einigen Jahren führt er auch den CDU-Stadtverband.

Von Maurer sei in den letzten Jahren sehr viel Initiative ausgegangen. Beim Start nach Flaigs Tod sei die Übernahme des Fraktionsvorsitzes nicht einfach gewesen. Damals habe die Fraktion Maurer „ins kalte Wasser geworfen“. Maurer habe immer das Ziel gehabt, „die Stadt nach vorne zu bringen“.

Harte Zeiten

Die Stadt sei angesichts wegbrechender Gewerbesteuereinnahmen in einer schwierigen Lage. In der Maisitzung des Gemeinderates werde es darum gehen, wie man mit einzelnen Projekten umgehe. „Dabei ist uns gesamtstädtisches Denken wichtig: Wie kommen wie insgesamt am weitesten?“

Die CDU-Fraktion sei eine „tolle Truppe“, so Brantner, und blicke zuversichtlich in die Zukunft, auch wenn die Krise wohl härter werde als die Finanzkrise 2008/9, als die Gewerbesteuern bereits nach einem Jahr wieder sprudelten. Gefragt, ob er den CDU-Stadtverbandsvorsitz behalten werde, meinte Brantner mittel- und langfristig sicher nicht, es sei  grundsätzlich sinnvoll beide Ämter zu trennen.

Höhen und Tiefen

Zu den Höhen und Tiefen in seinen sieben Jahren als Fraktionsvorsitzender gefragt, sah Maurer die Camedi-Affäre um das ehemalige Krankenhaus als Tiefpunkt an. Andererseits habe man auch viel hinbekommen, etwa das Hallenbad Badschnass. Die Stadt habe sich für Familien „super entwickelt“. Die Schuldiskussion sei extrem schwierig gewesen, „aber wir haben es hinbekommen“.

Zu den innerfraktionellen Auseinandersetzungen und den „Aktiven Bürgern“ verwies Maurer auf seine Haushaltsrede. Darin hatte er betont, die CDU verstehe sich als konstruktive Kraft. Da dürfe man sich auch streiten. Wenn es aber nur destruktiv sei und ins Persönliche gehe, dann passe das eben nicht zueinander.

Nach langen internen Auseinandersetzungen hatte sich die CDU-Fraktion von Jürgen Reuter getrennt. Zusammen mit dem ebenfalls früheren CDU-Rat Johannes Grimm hatte Reuter die „Aktiven Bürger Schrambergs“ gegründet, die nun mit drei Sitzen im Rat vertreten sind.

In seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender habe er viel fürs Leben gelernt, zog Maurer auch ein persönliches Fazit. „Man lernt abzuwägen.“ Und man erkenne, dass man mit seinen Entscheidungen es nie allen Bürgerinnen und Bürgern recht machen könne.

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