Einziger Kandidat für Waldmössingen sagt kurzfristig ab

Ortsvorsteher-Stelle muss neu ausgeschrieben werden / Gemeinderat wählt am 25. Juli die Stellvertreter

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Der stellvertretende Ortsvorsteher Michael Schneider. Archiv-Foto: Witkowski

Schram­berg. Das hat­ten sich die Ort­schafts­rä­te in Wald­mös­sin­gen und die Ver­wal­tung sicher­lich anders vor­ge­stellt. In der nicht öffent­li­chen Sit­zung des Ort­schafts­rats Wald­mös­sin­gen soll­te ein Bewer­ber für das Amt des Orts­vor­ste­hers vor­ge­stellt wer­den.

Nicht ein­mal zwei­ein­halb Stun­den vor Sit­zungs­be­ginn erreicht die Stadt­ver­wal­tung am Mon­tag um 17.07 Uhr eine E-Mail, in der der ein­zi­ge Bewer­ber absag­te. Dies bestä­tig­te die städ­ti­sche Pres­se­spre­che­rin Susan­ne Gorgs-Mager auf Anfra­ge der NRWZ.

Für den stell­ver­tre­ten­den Orts­vor­ste­her Micha­el Schnei­der, für den es im Ort­schafts­rat viel Bei­fall für sei­ne enga­gier­te Arbeit gab, heißt dies, dass er erst ein­mal im Amt bleibt. Seit dem Abschied von Orts­vor­ste­he­rin Clau­dia Schmid hat Schnei­der deren Auf­ga­ben über­nom­men, der aller­dings zur Wahl des Ort­schafts­rats nicht mehr ange­tre­ten war.

Ers­te Stell­ver­tre­te­rin soll nun Annet­te Jauch wer­den, die vom Ort­schafts­rat gewählt und nun am 25. Juli vom Gemein­de­rat bestä­tigt wer­den soll. Das Gre­mi­um hat sei­ne nächs­te Sit­zung am Diens­tag, 16. Sep­tem­ber.

Micha­el Schnei­der sag­te: „Es war mir eine Ehre, mich für mein Hei­mat­dorf und die Hei­mat­stadt enga­giert zu haben.” Die Räte dank­ten mit lan­gem Applaus.