Aus drei Verbänden wird einer

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Am Samstag fand in Hildrizhausen der außerordentliche Verbandstag des Handballverbandes Württemberg (HWV) statt. Zeitgleich führten auch der Badische Handballverband und der Südbadische Handballverband ihre außerordentlichen Verbandstage durch, denn es ging hier um die Verschmelzung der drei Landesverbände zum neuen Landesverband Baden-Württembergischer Handball Verband (BWHV).

HVW-Präsident Hans Artschwager erklärte in kurzen Worten um was es geht und wann es in Kraft treten soll. Da sich die Delegierten gut informiert hatten gab es hier nur eine kurze Diskussion.

Von 124 möglichen Stimmberechtigten waren 121 anwesend. Das bedeutete, dass mindestens 91 Delegierte (75%) für die Verschmelzung stimmen mussten, damit diese zustande kommt.

Zunächst wurde nun über die eingereichten Anträge abgestimmt. Antrag 1 war eine Änderung der Satzung. Hier ging es darum, dass das Vermögen des HVW bei einer Auflösung nicht verloren geht, sondern in den neuen Landesverband übernommen wird. Dem wurde einstimmig zugestimmt.

Der Antrag 2, bei dem es um geheime Abstimmung ging, fand ebenfalls große Mehrheit.

Im Antrag 3 ging es um die Verschmelzung der Landesverbände. Die geheime Abstimmung brachte dann 95 (79,17%) Ja-Stimmen, 25 Nein-Stimmen und eine Enthaltung. Obwohl der Antrag somit angenommen wurde, gab es im Präsidium dennoch einige betretene Gesichter. Hier hatte man sicherlich mit einer größeren Zustimmung gerechnet. Einige Delegierte hatten wohl ein Problem damit, dass das Präsidium des HVW den beiden anderen Landesverbänden zu viele Zugeständnisse gemacht hat.

Bei den beiden anderen Landesverbänden gab es nämlich eine wesentlich größere Zustimmung. Beim Badischen Handballverband stimmten 85 und beim Südbadischen Handballverband 87,72 Prozent der Delegierten für eine Verschmelzung.

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NRWZ-Redaktion
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