Hängepartie für die SG Dunningen/Schramberg

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Um den Aufstieg in die Landesliga ging es für die Handball-Damen der SG Dunningen/Schramberg am Wochenende. Sie hatten sich durch den Platz zwei in der Liga in die Relegation geschafft, wo sie am Feiertag in der Sulgener Kreissporthalle auf die HSG Böblingen/Sindelfingen 2 und den HC Lustenau aus Österreich trafen.

In drei äußerst spannenden Partien über jeweils 40 Minuten Spielzeit versuchten alle drei Mannschaften, die sich am Ende der Runde in ihrer jeweiligen Bezirksliga den zweiten Tabellenplatz gesichert hatten, sich in die beste Ausgangslage für den Aufstieg in die Landesliga zu bringen und folglich alle Partien für sich zu entscheiden.

Den Beginn machten die SG-Damen mit der Partie gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen 2. Das Spiel war von Minute eins an geprägt von Spannung und Kampfgeist. Bis zur 17. Minute war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen (8:8), und keine Mannschaft konnte sich bedeutsam absetzen. In den wenigen Minuten vor der Halbzeitpause kassierten die SG-Damen ganz unglücklich gleich zwei Zwei-Minuten-Strafen, sodass sie in doppelter Unterzahl auf der Platte standen. Dies wirkte sich sofort auf das Spielergebnis aus, und die Mannschaft der SG Dunningen/Schramberg musste mit einem Spielstand von 8:10 in die Kabine gehen.

Nach dem Motto „jetzt erst recht“ kamen die SG-Damen zurück aus der Halbzeit und schafften es, nicht nur den Rückstand aufzuholen, sondern in der 32. Minute sogar mit zwei Toren in Führung zu gehen (14:12). Leider konnte der Vorsprung nicht gehalten werden. In der äußerst intensiven und spannenden Schlussphase zog die HSG Böblingen/Sindelfingen 2 wieder nach, so dass am Ende der Partie ein Unentschieden auf der Anzeigetafel stand (15:15).

Nach der zweiten Begegnung des Tages, in dem sich die HSG Böblingen/Sindelfingen 2 und der HC Lustenau mit 16:18 trennten, wurde die dritte Partie zwischen den SG-Damen und dem HC Lustenau angepfiffen. Die ersten Minuten des Spiels waren von schnellen Toren geprägt, wobei die Gastgeberinnen den besseren Start erwischten (6. Minute 7:4). Ähnlich wie in ihrem ersten Spiel kassierten die SG-Damen kurz nacheinander zwei Zwei-Minuten-Strafen, was die Gegner zu ihrem Vorteil nutzen und die Anzeigetafel in der 14. Minute wieder auf 9:9 stellen konnten. Das Spiel verlief im Weiteren äußerst ausgeglichen, und jede Mannschaft kämpfte mit vollem Einsatz. Bis zur 34. Minute legte die SG Dunningen/Schramberg ein oder zwei Tore vor, und die Vorarlbergerinnen zogen wieder nach. Als die SG-Damen fünf Minuten vor Spielende mit drei Toren führten, sah man es schon fast als geschafft. Doch der HC Lustenau kämpfte hartnäckig weiter. Die Intensität des Spiels war kaum mehr zu überbieten. Am Ende verpassten es die Gastgeberinnen, den Sack mit einem erneuten Treffer zuzumachen, und mussten ganz unglücklich in den letzten Sekunden des Spiels noch einen Siebenmeter gegen sich hinnehmen, der am Ende spielentscheidend war und zu einem erneuten Unentschieden führte (17:17).

Mit zwei Unentschieden belegen die SG-Damen den zweiten Platz des Relegationsturniers auf dem Sulgen. Parallel dazu hat ein weiteres Relegationsturnier der vier anderen Bezirke in Donzdorf stattgefunden.

Zweite Runde

Am Samstag wurden nun in Waiblingen-Hohenacker in einer zweiten Runde der Relegation die Platzierungen ausgespielt.

Die SG-Damen spielten hier gegen die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf 2 (WWD) um Platz drei der Gesamtplatzierung. Dank dreier Aushilfen aus der zweiten Damenmannschaft war es der SG Dunningen/Schramberg möglich, an diesem Platzierungsspiel teilzunehmen. Aufgrund der sehr kurzfristigen Relegationsbekanntgabe stand nicht der volle Kader zur Verfügung. Trotzdem fanden die SG-Damen gut in das Spiel. Mit einer starken konsequenten Abwehr störten sie immer wieder das Angriffssiel der HSG. Erst in der zehnten Spielminute gelang Sophie Straub das erste Tor für WWD, das erste Tor im Spiel. Die erste Halbzeit gestaltete sich im weiteren Verlauf sehr ausgeglichen, wobei die HSG-Damen eine knappe Führung von zwei Toren mit in die Halbzeit nahmen (8:10). Nach der Pause knüpften beide Mannschaften an der zuvor gezeigten Leistung an, und das temporeiche Spiel wurde weiterhin aufrechterhalten. Dennoch gelang es den Damen aus Donzdorf, ihre Chancen im Angriffsspiel zu verwandeln, und Alin Kolmar baute mit ihrem Treffer die Führung weiter aus (39. Spielminute 13:17). Geprägt von vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten nahm das Spiel seinen Lauf, und trotz starkem Team- und Kampfgeist gelang es der SG Dunningen/Schramberg am Ende nicht, das Spiel noch zu drehen. Schlussendlich belegen die SG-Damen mit einer 21:27-Niederlage den vierten Relegationsplatz.

Bisher ist weiterhin unbekannt, wie viele Mannschaften aus dieser Relegation den Aufstieg in die Landesliga schaffen, bis dahin gilt es abzuwarten. Jedoch konnten die SG-Damen ihre spielerische Stärke beweisen, an welche kommende Saison angeknüpft werden soll.

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Pressemitteilung (pm)
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