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Schöner wohnen, schöner arbeiten in Waldmössingen

(Anzeige). Ein Gespräch mit dem neuen Ortsvorsteher Markus Falk über Vergangenes und Zukünftiges Seit 1971 gehört Waldmössingen zu Schramberg...

Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

(Anzeige). Ab dem heutigen Mittwoch, 1. Juli, gilt's: Dann sinkt die Mehrwertsteuer - Shopping wird günstiger. Das wird Anreize zum Einkaufen schaffen....

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Ab mit dem Auto und fit in den Urlaub

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Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

(Anzeige). Nicht selten sind über den Zeitraum mehrerer Jahre zudem mehrere Vorsitzende Richterinnen oder Richter beteiligt, was den Vorgang nicht einfacher macht....
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Donnerstag, 9. Juli 2020
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    Lohnverzicht und Mehrarbeit bei Heckler und Koch

    IG Metall Mitglieder stimmen mit knapper Mehrheit zu

    Die Geschäftsführung von Heckler und Koch und die IG Metall haben sich auf Mehrarbeit und  Lohnverzicht für alle Mitarbeiter geeinigt.  Eine Mitgliederversammlung der IG-Metall habe das Verhandlungsergebnis am Samstag „mit knapper Mehrheit“ angenommen, so die Erste Bevollmächtigte der IG Metall Freudenstadt, Dorothee Diehm auf Nachfrage der NRWZ.

    Die wirtschaftliche Lage  des Unternehmens ist weiterhin sehr kritisch (wir haben berichtet). Der Tarifvertrag sieht vor, dass die Mitarbeiter pro Woche zweieinhalb Stunden unbezahlte Mehrarbeit leisten und zwei Jahre auf die Sonderzahlung von 400 Euro verzichten. „Es war klar, dass bei dieser Situation die Belegschaft wütend auf das Management und die Eigentümer ist“, erläutert Diehm zum knappen Ausgang der Entscheidung. „Die Mitarbeiter bestehen aber darauf, dass die Eigentümer und das Management einen Beitrag in gleicher Höhe wie die Beschäftigten leisten, um das Unternehmen zu stabilisieren.“

    Das Unternehmen verpflichte sich, „einen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr am Standort Oberndorf zu investieren“, so die IG-Metall weiter. Darüber hinaus habe die IG Metall für Betriebsrat und die Beschäftigten verpflichtende Bestimmungen der „Kontrolle“ über die notwendigen betrieblichen Veränderungsprozesse bei Heckler und Koch tariflich festgelegt. „Vertrauen muss sich die Geschäftsführung bei ihrer Belegschaft erst wieder verdienen“, so Diehm.

    Aufgrund des gegenseitigen Vertrauensverlustes zwischen Belegschaft, Betriebsrat und Geschäftsführung beinhalte das erzielte Verhandlungsergebnis mehrere Ausstiegsoptionen für die IG Metall aus dem Tarifvertrag. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten und sieht für diese Zeit eine Beschäftigungssicherung vor. Die wöchentliche Arbeitszeit wird von 35 Stunden auf 37,5 Stunden erhöht, die Mehrarbeit ist unbezahlt.

    Laut Schwäbischer Zeitung ist Heckler und Koch mit 180 Millionen verschuldet und hat knapp 200 Millionen Jahresumsatz erwirtschaftet. Der Jahresverlust belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 13,4 Millionen Euro.

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