Made in Schramberg wird eröffnet

Spitzentechnik aus dem Schwarzwald für den Weltmarkt / Neue Dauer-Wechsel-Ausstellung ab 21.09.2019 / Beginn der Neukonzeption Stadtmuseum Schramberg 2030+

Schramberg. Zur Ausstellungseröffnung von „Made in Schramberg“ am Freitag, 20. September, um 19.30 Uhr lädt die Stadt Schramberg in das Stadtmuseum Schramberg im ehemaligen Schloss der Grafen von Bissingen und Nippenburg ein. Die Begrüßung übernimmt Dr. Jürgen Winter, Ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Großen Kreisstadt Schramberg. Die Einführung kommt von Carsten Kohlmann M.A. und Annette Hehr M.A. vom Stadtmuseum Schramberg unter der Überschrift: „Industrie 1.0 – Museum 1.0 / Industrie 4.0 – Museum 4.0“. Die musikalische Umrahmung erfolgt durch Jane Walters & Jazz Jam Acoustic Band mit Jane Walters (Vocal), Joe Kenny (Vibraphon), Reinhold Hettich (Piano) und Willi Macht (Bass).

In der Einladung heißt es: „Der Raum Schramberg ist eines der größten Industriezentren des Schwarzwaldes. Seit dem Beginn der Industrie 1.0 im 19. Jahrhundert bis zum Aufbruch in die Industrie 4.0 im 21. Jahrhundert wird hier ein bedeutendes Kapitel in der Wirtschaftsgeschichte des Landes Baden-Württemberg geschrieben.

Aus dem Umfeld der früher prägenden Uhrenindustrie haben mehrere Zulieferbetriebe und Neugründungen durch ständige Innovation und Erschließung neuer Märkte die Strukturkrise der 1970er- 1980er-Jahre erfolgreich bewältigt. In der Gegenwart bietet Schramberg über 12.000 Arbeitsplätze, die sich zu 60 Prozent in der Industrie befinden – ein weit über dem Landesdurchschnitt liegender Wert. Spitzentechnik aus dem Schwarzwald wird seit jeher für den Weltmarkt produziert.

Mit dem Projekt „Made in Schramberg“ verfolgt die Große Kreisstadt Schramberg das Ziel, ein zeitgemäßes Bewusstsein für die heutige Industriestadt und die örtlichen Unternehmen und deren Produkte zu schaffen. Der Mittelpunkt dieses Projektes ist eine neue Dauer-Wechsel-Ausstellung im Stadtmuseum Schramberg. Eingebettet in einen stadtgeschichtlichen Rückblick auf die letzten 40 Jahre werden aktuelle Produkte „Made in Schramberg“ präsentiert wie auch der erneute Strukturwandel im Zeichen von Industrie 4.0 problematisiert. Der neue Ausstellungsraum soll am „Puls der Zeit“ regelmäßig aktualisiert werden.

Info: Das Stadtmuseum Schramberg, befindet sich im Schloss, Bahnhofstraße 1, 78713 Schramberg, Telefon 07422 / 29 268 [Büro] oder 29 266 [Ausstellung], E-Mail: museum@schramberg.de, www.schramberg.de.

Dien Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag von 13 bis 17 Uhr und Sonntag/Feiertag von 11 bis 17 Uhr- Der Eintritt ist frei. Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Es gibt einen barrierefreien Zugang.

Das Programm der Festwoche vom 21. bis 28. September

Samstag, 21. September, 11.30 Uhr: Podiumsgespräch „40 Jahre Stadtmuseum – Rückblick und Ausblick“. Die Teilnehmer sind: Lars Bornschein (Vorsitzender von Podium Kunst Schramberg e.V.), Hans Haaser (2. Vorsitzender des Museums- und Geschichtsvereins Schramberg e.V.), Annette Hehr M.A. (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtmuseum Schramberg), Martin Himmelheber (Ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Großen Kreisstadt Schramberg), Carsten Kohlmann M.A. (Leiter des Stadtarchivs und Stadtmuseums Schramberg), Gisela Lixfeld M.A. (Leiterin des Stadtmuseums Schramberg 1980–2017), Jan Merk (Präsident des Museumsverbandes Baden-Württemberg e.V.), Moderation: Oberbürgermeister a.D. Dr. Herbert O. Zinell

Am gleichen Tag gibt es um 15 Uhr eine Präsentationen von Auszubildenden örtlicher Industriebetriebe in der neuen Dauer-Wechsel-Ausstellung „Made in Schramberg“

Sonntag, 22. September, 11 biis 17 Uhr „Eine Tüte Buntes im Stadtmuseum“. Ein Aktionstag für Groß und Klein: Kreativwerkstatt, Spielmobil, Leseecke und Museums-Rallye mit Preisen, Internationaler Mittagstisch – Kaffee und Kuchen.

Dienstag, 24. September, ist der Tag der Archäologie. Um 16 Uhr gibt es eine Führung im Stadtmuseum, um 17.30 Uhr folgt ein Vortrag im Stadtarchiv mit dem Archäologen Moritz Seeburger M.A. (Dunningen).

Mittwoch, 25. September, ist der Tag der Uhr. Um 16 Uhr gibt es eine Führung mit Uhrenmagazin und Präsentation der „Kunstuhr“ mit Raphaela Schneider im Stadtmuseum, um 17.30 Uhr folgt ein Vortrag von Carsten Kohlmann M.A. im Stadtmuseum.

Donnerstag, 26. September, ist der Tag der Keramik. Um 16 Uhr gibt es eine Führung im Stadtmuseum mit Keramikmagazin und um 17.30 Uhr einen Vortrag mit Annette Hehr M.A. im Stadtmuseum.

Freitag, 27. September, ist der Tag der Kunst. Um 19.30 Uhr ist Eröffnung der Ausstellung „… voyage 32 …“ zum 60. Geburtstag von Rémy Trevisan, Podium Kunst Schramberg, im Stadtmuseum.

Samstag, 28. September, ist der Tag der Alltagskulturen. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr stellt sich traditionelles und modernes Handwerk vor: Claudia Bianco (Perlenbasteln), Susanne Breuling (Filzen), Imelda End (Spitzenklöppeln), Andreas Helm (Fasnetskunst), Barbara Reith (Strohflechten), Friedrich Palmer (Bürsten und Körbe), Ramona Schwenk (Kreativshop). Es gibt Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen.

 

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