Schram­berg. Zur Aus­stel­lungs­er­öff­nung von ”Made in Schram­berg” am Frei­tag, 20. Sep­tem­ber, um 19.30 Uhr lädt die Stadt Schram­berg in das Stadt­mu­se­um Schram­berg im ehe­ma­li­gen Schloss der Gra­fen von Bis­sin­gen und Nip­pen­burg ein. Die Begrü­ßung über­nimmt Dr. Jür­gen Win­ter, Ehren­amt­li­cher Stell­ver­tre­ter des Ober­bür­ger­meis­ters der Gro­ßen Kreis­stadt Schram­berg. Die Ein­füh­rung kommt von Cars­ten Kohl­mann M.A. und Annet­te Hehr M.A. vom Stadt­mu­se­um Schram­berg unter der Über­schrift: ”Indus­trie 1.0 – Muse­um 1.0 / Indus­trie 4.0 – Muse­um 4.0”. Die musi­ka­li­sche Umrah­mung erfolgt durch Jane Wal­ters & Jazz Jam Acoustic Band mit Jane Wal­ters (Vocal), Joe Ken­ny (Vibra­phon), Rein­hold Het­tich (Pia­no) und Wil­li Macht (Bass).

In der Ein­la­dung heißt es: ”Der Raum Schram­berg ist eines der größ­ten Indus­trie­zen­tren des Schwarz­wal­des. Seit dem Beginn der Indus­trie 1.0 im 19. Jahr­hun­dert bis zum Auf­bruch in die Indus­trie 4.0 im 21. Jahr­hun­dert wird hier ein bedeu­ten­des Kapi­tel in der Wirt­schafts­ge­schich­te des Lan­des Baden-Würt­tem­berg geschrie­ben.

Aus dem Umfeld der frü­her prä­gen­den Uhren­in­dus­trie haben meh­re­re Zulie­fer­be­trie­be und Neu­grün­dun­gen durch stän­di­ge Inno­va­ti­on und Erschlie­ßung neu­er Märk­te die Struk­tur­kri­se der 1970er- 1980er-Jah­re erfolg­reich bewäl­tigt. In der Gegen­wart bie­tet Schram­berg über 12.000 Arbeits­plät­ze, die sich zu 60 Pro­zent in der Indus­trie befin­den – ein weit über dem Lan­des­durch­schnitt lie­gen­der Wert. Spit­zen­tech­nik aus dem Schwarz­wald wird seit jeher für den Welt­markt pro­du­ziert.

Mit dem Pro­jekt ”Made in Schram­berg” ver­folgt die Gro­ße Kreis­stadt Schram­berg das Ziel, ein zeit­ge­mä­ßes Bewusst­sein für die heu­ti­ge Indus­trie­stadt und die ört­li­chen Unter­neh­men und deren Pro­duk­te zu schaf­fen. Der Mit­tel­punkt die­ses Pro­jek­tes ist eine neue Dau­er-Wech­sel-Aus­stel­lung im Stadt­mu­se­um Schram­berg. Ein­ge­bet­tet in einen stadt­ge­schicht­li­chen Rück­blick auf die letz­ten 40 Jah­re wer­den aktu­el­le Pro­duk­te ”Made in Schram­berg” prä­sen­tiert wie auch der erneu­te Struk­tur­wan­del im Zei­chen von Indus­trie 4.0 pro­ble­ma­ti­siert. Der neue Aus­stel­lungs­raum soll am ”Puls der Zeit” regel­mä­ßig aktua­li­siert wer­den.

Info: Das Stadt­mu­se­um Schram­berg, befin­det sich im Schloss, Bahn­hof­stra­ße 1, 78713 Schram­berg, Tele­fon 07422 / 29 268 [Büro] oder 29 266 [Aus­stel­lung], E‑Mail: museum@schramberg.de, www.schramberg.de.

Dien Öff­nungs­zei­ten sind Diens­tag bis Sams­tag von 13 bis 17 Uhr und Sonntag/Feiertag von 11 bis 17 Uhr- Der Ein­tritt ist frei. Füh­run­gen sind nach Ver­ein­ba­rung mög­lich. Es gibt einen bar­rie­re­frei­en Zugang.

Das Pro­gramm der Fest­wo­che vom 21. bis 28. Sep­tem­ber

Sams­tag, 21. Sep­tem­ber, 11.30 Uhr: Podi­ums­ge­spräch ”40 Jah­re Stadt­mu­se­um – Rück­blick und Aus­blick”. Die Teil­neh­mer sind: Lars Born­schein (Vor­sit­zen­der von Podi­um Kunst Schram­berg e.V.), Hans Haa­ser (2. Vor­sit­zen­der des Muse­ums- und Geschichts­ver­eins Schram­berg e.V.), Annet­te Hehr M.A. (wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin im Stadt­mu­se­um Schram­berg), Mar­tin Him­mel­he­ber (Ehren­amt­li­cher Stell­ver­tre­ter des Ober­bür­ger­meis­ters der Gro­ßen Kreis­stadt Schram­berg), Cars­ten Kohl­mann M.A. (Lei­ter des Stadt­ar­chivs und Stadt­mu­se­ums Schram­berg), Gise­la Lix­feld M.A. (Lei­te­rin des Stadt­mu­se­ums Schram­berg 1980–2017), Jan Merk (Prä­si­dent des Muse­ums­ver­ban­des Baden-Würt­tem­berg e.V.), Mode­ra­ti­on: Ober­bür­ger­meis­ter a.D. Dr. Her­bert O. Zinell

Am glei­chen Tag gibt es um 15 Uhr eine Prä­sen­ta­tio­nen von Aus­zu­bil­den­den ört­li­cher Indus­trie­be­trie­be in der neu­en Dau­er-Wech­sel-Aus­stel­lung „Made in Schram­berg“

Sonn­tag, 22. Sep­tem­ber, 11 biis 17 Uhr „Eine Tüte Bun­tes im Stadt­mu­se­um“. Ein Akti­ons­tag für Groß und Klein: Krea­tiv­werk­statt, Spiel­mo­bil, Lese­ecke und Muse­ums-Ral­lye mit Prei­sen, Inter­na­tio­na­ler Mit­tags­tisch – Kaf­fee und Kuchen.

Diens­tag, 24. Sep­tem­ber, ist der Tag der Archäo­lo­gie. Um 16 Uhr gibt es eine Füh­rung im Stadt­mu­se­um, um 17.30 Uhr folgt ein Vor­trag im Stadt­ar­chiv mit dem Archäo­lo­gen Moritz See­bur­ger M.A. (Dun­nin­gen).

Mitt­woch, 25. Sep­tem­ber, ist der Tag der Uhr. Um 16 Uhr gibt es eine Füh­rung mit Uhren­ma­ga­zin und Prä­sen­ta­ti­on der ”Kunst­uhr” mit Raphae­la Schnei­der im Stadt­mu­se­um, um 17.30 Uhr folgt ein Vor­trag von Cars­ten Kohl­mann M.A. im Stadt­mu­se­um.

Don­ners­tag, 26. Sep­tem­ber, ist der Tag der Kera­mik. Um 16 Uhr gibt es eine Füh­rung im Stadt­mu­se­um mit Kera­mik­ma­ga­zin und um 17.30 Uhr einen Vor­trag mit Annet­te Hehr M.A. im Stadt­mu­se­um.

Frei­tag, 27. Sep­tem­ber, ist der Tag der Kunst. Um 19.30 Uhr ist Eröff­nung der Aus­stel­lung ”… voya­ge 32 …” zum 60. Geburts­tag von Rémy Tre­vi­san, Podi­um Kunst Schram­berg, im Stadt­mu­se­um.

Sams­tag, 28. Sep­tem­ber, ist der Tag der All­tags­kul­tu­ren. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr stellt sich tra­di­tio­nel­les und moder­nes Hand­werk vor: Clau­dia Bian­co (Per­len­bas­teln), Susan­ne Breu­ling (Fil­zen), Imel­da End (Spit­zen­klöp­peln), Andre­as Helm (Fas­nets­kunst), Bar­ba­ra Reith (Stroh­flech­ten), Fried­rich Pal­mer (Bürs­ten und Kör­be), Ramo­na Schwenk (Krea­tiv­shop). Es gibt Mit­tags­tisch sowie Kaf­fee und Kuchen.