Marinelli contra Heckler und Koch: Prozess erneut verschoben

Gericht versucht Zeuge Andreas Heeschen vorzuladen

Das Landgericht Rottweil hat das „Verfahren eines ehemaligen Geschäftsführers eines Unternehmens aus Oberndorf“ weiter in die Zukunft verschoben. Dabei geht es um eine Klage des Kurzzeit-Geschäftsführers von Heckler und Koch, Nicola Marinelli, gegen das Unternehmen.

Marinelli verlangt eine halbe Million Euro Abfindung, weil er wegen eines Besitzerwechsels seinen Posten verloren habe. Er habe eine solche Klausel in seinem Vertrag. Marinelli behauptet, nicht Andereas Heeschen sondern Nicolas Walewsky sei der eigentliche Haupteigentümer. Um dies zu beweisen, müsste Heeschen vor dem Landgericht aussagen. Bislang war es dem Gericht aber nicht gelungen, Heeschen eine Zeugenladung zuzustellen.

„Die Kammer für Handelssachen hat den Termin zur Verkündung einer Entscheidung vom 13. Dezember 2019 aufgehoben und plant – nach Abstimmung mit den Parteien – einen neuen Termin zur mündlichen Verhandlung und Beweisaufnahme anzuberaumen, in dem noch einmal der Versuch unternommen werden soll, den bisher nicht zu ladenden Zeugen zu vernehmen“, schreibt Dr. Thilo Rebmann, Vizepräsident des Landgerichts und Pressesprecher in einer Pressemitteilung.

 

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