Scharfe Kritik an antisemitischen Schmierereien an Sulgener Edeka-Geschäft

OB, Fraktionen, Parteien und HGV nehmen gemeinsam Stellung

Schramberg. Entsetzen und Empörung haben die wiederholten antisemitischen Schmierereien am Edeka-Geschäft in Schramberg-Sulgen ausgelöst. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr, die Sprecher der Fraktionen und Vorsitzenden der Parteien sowie des HGV reagieren mit einer gemeinsamen Stellungnahme. Diese veröffentlichen wir im Original:

„Die Meldung über eine antisemitische Schmiererei am Edeka-Markt in Schramberg-Sulgen hat bei uns Entsetzen und Empörung ausgelöst. Wir sind fassungslos darüber, dass in unserer Stadt jemand unterwegs ist, der mit solchen Nazi-Sprüchen meint, für Aufsehen sorgen zu müssen. Wir hoffen sehr, dass der Täter gefasst und bestraft wird – und er Gelegenheit bekommt, über sein Tun nachzudenken und sich dafür zu entschuldigen.

Wir als demokratisch gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerschaft, Vertreter der demokratischen Parteien und des Handels- und Gewerbevereins (HGV) werden uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Schramberg weiterhin weltoffen bleibt. Rassistische und antisemitische Sprüche oder gar Taten werden wir nicht dulden.“

Unterzeichnet ist die Stellungnahme von Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr, Clemens Maurer (CDU-Fraktion), Thomas Brantner (CDU-Stadtverband), Tanja Witkowski und Martin Himmelheber (Fraktionsgemeinschaft SPD-Buntspecht), Mirko Witkowski (SPD-Ortsverein), Peter Schimak (Politische Vereinigung Buntspecht), Udo Neudeck (Fraktion Freie Liste), Bernd Richter (ÖDP-Fraktion und ÖDP-Ortsverband), Jürgen Reuter (Fraktion Aktive Bürger), Kirsten Moosmann (Handels- und Gewerbeverein – HGV)

 

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