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Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Schram­berg Sul­gen: Auto fährt Abhang an B 462 hin­ab – die Fah­re­rin hat­te…

Sulgen: Auto fährt Abhang an B 462 hinab – die Fahrerin hatte getrunken

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Ein schwe­rer Unfall hat sich am Sonn­tag­vor­mit­tag bei Sul­gen ereig­net. Ein Auto ist einen Abhang hin­ab gefah­ren. Es war mit drei Per­so­nen besetzt. Eine davon, der Bei­fah­rer, ist schwer ver­letzt wor­den. Die 27-jäh­­ri­ge Fah­re­rin hat­te laut Poli­zei getrun­ken. Die Stre­cke ist gesperrt wor­den.

Der Unfall geschah um 8.45 Uhr auf der B 462 zwi­schen Sul­gen und Schram­berg. Aus­gangs einer leich­ten Rechts­kur­ve und noch vor einer schar­fen Keh­re (”Glas­bach­kur­ve”) ist der Wagen bei der Fahrt tal­ab­wärts nach links über zwei Gegen­spu­ren, die Leit­plan­ke ent­lang und dann ins Tal gefah­ren.

”Das Auto ist etwa 15 Meter den Hang hin­ab­ge­stürzt”, so Kreis-Feu­er­­wehr­­spre­cher Sven Habe­rer auf Nach­fra­ge der NRWZ. Ein Anwoh­ner habe den Unfall mit­be­kom­men, dann sofort die Ret­tungs­kräf­te alar­miert.

Den Abhang hin­un­ter gefah­ren – Unfall­au­to im Wald zwi­schen Schram­berg und Sul­gen. Fotos: Sven Mau­rer

Im Ein­satz waren neben dem Roten Kreuz die Feu­er­wehr und die Berg­wacht. Zwei der Insas­sen des Wagens konn­ten die­sen selbst ver­las­sen und über von den Ein­satz­kräf­ten bereit­ge­stell­te Steck­lei­tern den Hang hin­auf klet­tern.

Der Bei­fah­rer ist schwer ver­letzt wor­den und wur­de mit­tels einer Spe­zi­al­tra­ge von Berg­wacht und Feu­er­wehr geret­tet.

Zunächst hat­ten die Ret­tungs­kräf­te befürch­tet, es sei­en Per­so­nen in dem Unfall­wa­gen ein­ge­klemmt. Dies stell­te sich vor Ort glück­li­cher­wei­se als falsch her­aus.

Die Poli­zei stell­te bei der Fah­re­rin Alko­hol fest, maß mehr als ein Pro­mil­le. Sie soll zu schnell gefah­ren sein.

Die Feu­er­wehr war mit sie­ben Fahr­zeu­gen und 30 Kräf­ten, die Berg­wacht mit zwei Fahr­zeu­gen und acht Kräf­ten und der Ret­tungs­dienst mit drei Ret­tungs­wa­gen und zwei Not­ärz­ten vor Ort, die Poli­zei ent­sand­te zwei Strei­fen­wa­gen­be­sat­zun­gen.

Die Ein­satz­lei­tung hat­te der stell­ver­tre­ten­de Kreis­brand­meis­ter und Schram­ber­ger Feu­er­wehr­kom­man­dant Wer­ner Storz, sein Rott­wei­ler Kol­le­ge, der stell­ver­tre­ten­de Kreis­brand­meis­ter Frank Mül­ler war eben­falls an der Unfall­stel­le.

Die Stre­cke ist für die Ber­gungs­ar­bei­ten und die Unfall­auf­nah­me voll gesperrt wor­den. Der Ver­kehr such­te sich offen­barch­leich­we­ge wie die Alte Stei­ge ent­lang. Die Pol­li­zei hat den Ver­kehr weit­räu­mig wäh­rend der Ber­gungs­ar­bei­ten umge­lei­tet.

 

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