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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Land­kreis Rott­weil Brand bei Bio­gas­an­la­ge in Beffen­dorf – 500.000 Euro Scha­den

Brand bei Biogasanlage in Beffendorf – 500.000 Euro Schaden

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Der Brand einer Bio­gas­an­la­ge hat heu­te Nacht die Feu­er­weh­ren in Beffen­dorf (Kreis Rott­weil) in Atem gehal­ten. Das Gebäu­de brann­te aus, zwi­schen­zeit­lich wur­de das Gelän­de zudem wegen Gas­alarms geräumt. Ver­letz­te gab es nach der­zei­ti­gem Stand kei­ne. Den Sach­scha­den schätzt die Poli­zei auf eine hal­be Mil­li­on Euro. 

Fotos: Chris­ti­an Klemm / Blau­licht­re­port Rott­weil

Aus bis­her unge­klär­ter Ursa­che ist in einem Maschi­nen­raum der Bio­gas­an­la­ge in der Nacht ein Feu­er aus­ge­bro­chen. Gegen 1.45 Uhr sind die Ein­satz­kräf­te alar­miert wor­den.

Die Feu­er­weh­ren aus Beffen­dorf, Hoch­mös­sin­gen, Lin­den­hof und Obern­dorf selbst fan­den beim Ein­tref­fen nach ers­ten Anga­ben vor Ort ein in Voll­brand ste­hen­des Gebäu­de vor. Sofort star­te­ten die Ein­satz­kräf­te unter dem Kom­man­do von Obern­dorfs Stadt­brand­meis­ter Manu­el Suhr den Lösch­an­griff. 

Manu­el Suhr (rechts) und Frank Mül­ler. Foto: Chris­ti­an Klemm / Blau­licht­re­port Rott­weil

Aus Rott­weil ist der Fach­be­ra­ter Che­mie mit dem Mess­wa­gen des Land­krei­ses hin­zu gezo­gen wor­den. Da ein Mess­ge­rät Gas anzeig­te, ist die Ein­satz­stel­le zunächst zum Gefah­ren­be­reich erklärt und geräumt wor­den. Kur­ze Zeit spä­ter hat­te sich das Gas ver­flüch­tigt, konn­te der Räum­be­fehl auf­ge­ho­ben wer­den.

Ver­letz­te for­der­te der Brand kei­ne. Das DRK war mit einem Ret­tungs­wa­gen vor­sorg­lich vor Ort. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che über­nom­men.

Ein Bild vom Ein­satz mach­te sich der stell­ver­tre­ten­de Kreis­brand­meis­ter, Rott­weils Stadt­kom­man­dant Frank Mül­ler. 

Eine Fach­kraft für Bio­gas­an­la­gen der Feu­er­wehr Vil­lin­gen­dorf war eben­falls am Ein­satz betei­ligt.

Elf Fahr­zeug und 62 Ein­satz­kräf­te waren laut Kreis-Feu­er­­wehr­­spre­cher Sven Habe­rer vor Ort. Sie muss­ten unter ande­rem eine Was­ser­ver­sor­gung über eine lan­ge Weg­stre­cke auf­bau­en. Dazu sind Schläu­che auch über die an den Ein­satz­ort angren­zen­de Bösin­ger Stra­ße gelegt wor­den.

 

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