Brennender Wohnwagen steckt Autos an: 100.000 Euro Sachschaden

Polizei hat Ermittlungen zur Ursache aufgenommen / Feuerwehr Epfendorf mit 23 Kräften im Einsatz

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Auf 100.000 Euro soll sich nach ers­ten Anga­ben der Sach­scha­den nach einem Brand eines Wohn­wa­gens in Epfen­dorf belau­fen. Der Anhän­ger, der kom­plett aus­brann­te, steck­te wei­te­re Fahr­zeu­ge an. Zwei Gas­fla­schen, die sich im Wohn­wa­gen befun­den hat­ten, wur­den von der Feu­er­wehr gebor­gen und gekühlt. UPDATE: Die Poli­zei geht von Brand­stif­tung aus.  

Wohn­wa­gen­brand in Epfen­dorf. Foto: Sven Mau­rer

Fotos: Sven Mau­rer

Nacht­ein­satz für die Feu­er­wehr Epfen­dorf, die kurz nach 3 Uhr in eine Stra­ße nahe der Orts­mit­te geru­fen wor­den ist. Ein PKW bren­ne, so das Ein­satz­stich­wort. Vor Ort fan­den die Ein­satz­kräf­te um Kom­man­dant Alex­an­der Heim einen Wohn­wa­gen­an­hän­ger vor, der bereits in Voll­brand stand. 

Das Feu­er war auf neben­ste­hen­de Fahr­zeu­ge über­ge­grif­fen. Dabei wur­den ein Kom­bi und ein Mini-Van stark beschä­digt, ein Trans­por­ter noch leicht. Ins­ge­samt, hieß es an der Ein­satz­stel­le, wer­de der Sach­scha­den rund 100.000 Euro betra­gen.

Die Ursa­che für den Brand­aus­bruch ist  nicht bekannt. Men­schen kamen offen­bar nicht zu Scha­den.

Im Wohn­wa­gen haben sich nach Aus­kunft von Kreis-Feu­er­wehr­spre­cher Sven Habe­rer zwei Gas­fla­schen befun­den. Die Feu­er­wehr habe sie gekühlt und zur Sei­te geschafft, Explo­si­ons­ge­fahr habe kei­ne bestan­den. „Die Feu­er­wehr muss­te unter Atem­schutz einen mas­si­ven Lösch­an­griff fah­ren. Sie hat­te das Feu­er sehr schnell unter Kon­trol­le”, so Habe­rer in sei­nem Bericht.

Die Feu­er­wehr Epfen­dorf war mit 23 Kräf­ten und sechs Fahr­zeu­gen vor Ort. Die Teil­ort­weh­ren Trich­t­in­gen und Hart­hau­sen waren in Bereit­schaft ver­setzt wor­den.

Das DRK war eben­falls im Ein­satz. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che auf­ge­nom­men. Auch vor Ort waren der stell­ver­tre­ten­de Kreis­brand­meis­ter Frank Mül­ler und der desi­gnier­te Kreis­brand­meis­ter Nicos Laetsch.