Schramberg. In den ersten Tagen in seiner neuen Position hat Hannes Herrmann schon jede Menge Arbeit auf den Tisch bekomme. Der Nachfolger von Sabine Felker-Henn als Pressesprecher der Stadt hat bereits eine Staatsekretärin beim Besuch im Gymnasium und an der Berneckschule begleitet, die Alarmtagübung am Donnerstag mit vorbereitet und sich im Rathaus schlau gemacht: „Wer ist für was zuständig?“
Anfang Dezember hat Herrmann im Schramberger Rathaus angefangen. Zuvor hatte er als „Persönlicher Referent“ im Wahlkreisbüro der Grünen Landtagsabgeordneten Dorothea Wehinger in Singen gearbeitet. Von der Arbeit her sei das recht ähnlich gewesen wie sein jetziger Job: „Ich hatte viel mit Bürgermeistern zu tun, habe Termine organisiert.“ Doch es habe ihn zurück in die Heimat gezogen, erzählt er in seinem neuen Büro direkt neben dem Büro der Oberbürgermeisterin.
Wärmestube in Stuttgart und Forschung im Ötztal
Herrmann ist aufgewachsen in Rottweil und Wellendingen, er wohnt in Rottweil. „Das erste halbe Jahr meines Lebens hab‘ ich sogar in der Schramberger Straße verbracht“, erzählt der 32-Jährige lachend.
Nach dem Abitur am Leibnizgymnasium leistet Herrmann seinen Zivildienst in einer Wärmestube in Stuttgart ab. Leute mit geringem Einkommen kamen da vorbei. Sie konnten mit jemandem reden, ihre Wäsche waschen oder duschen.
Danach studiert Herrmann Sozialwissenschaften in Augsburg. Nebenbei hat Herrmann dort als Stadtführer gejobbt und besonders kulinarische Führungen angeboten. An den Bachelor schließt sich ein Masterstudium in Innsbruck an. „Als wissenschaftlicher Mitarbeiter habe ich dann an einem Projekt im Ötztal zu Landwirtschaft und Tourismus mitgearbeitet.“
Rückkehr in den Heimatkreis
Und dann kommt Corona. Zurück in Baden-Württemberg wird Herrmann Wahlkampforganisator von Dorothea Wehinger und nach der Landtagswahl 2021 ihr persönlicher Referent im Wahlkreis.
Als dann die Stelle in Schramberg frei wurde, habe er sich beworben, um wieder in seiner näheren Heimat arbeiten zu können.

Die Arbeit hier sei mindestens so interessant wie im Wahlkreisbüro, so seine erste Einschätzung. Noch müsse er sich mit der Software der Stadt vertraut machen und natürlich die verschiedenen Akteure kennen lernen. Aber das Telefon klingle schon regelmäßig: „Die Presse will was wissen.“
Bislang hat er eine Teilzeitstelle, doch die soll im kommenden Jahr noch aufgestockt werden, verrät er. Bis dahin wird er sicher alle Rathaus-Büros auch im City-Hochhaus und die dort Arbeitenden kennen lernen. Aber eines hat er schon in den ersten Tagen in Schramberg festgestellt: „Es gibt extrem freundliche Leute in Schramberg.“
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