Feuer in einem Keller in Deißlingen: Feuerwehr rettet Hausbewohner

Rettung über die Drehleiter. Foto: Sven Maurer

In Deiß­lin­gen ist am Abend ein Brand an einem Schalt­schrank im Unter­ge­schoss eines Wohn- und Geschäfts­hau­ses aus­ge­bro­chen. Die Feu­er­weh­ren aus Deiß­lin­gen und Rott­weil waren – neben DRK und Poli­zei – im Ein­satz. Fünf Bewoh­ner sind betrof­fen, drei wur­den per Dreh­lei­ter aus dem Haus geret­tet. 

Feu­er­wehr­ein­satz in Deiß­lin­gen. Fotos: Sven Mau­rer

Gemel­det war ein Kel­ler­brand, gegen 21 Uhr. Die Feu­er­wehr kon­zen­trier­te sich am und in dem Wohn- und Geschäfts­haus in der Pfar­rer-Huber-Stra­ße auf zwei Punk­te: die Loka­li­sie­rung und Bekämp­fung des ver­mu­te­ten Feu­ers und die Ret­tung von Men­schen aus den obe­ren Stock­wer­ken.

Die­se konn­ten nicht durch das Trep­pen­haus flie­hen, berich­tet unser Mit­ar­bei­ter vor Ort. Sie sind dem­nach von der Rott­wei­ler Feu­er­wehr über die Dreh­lei­ter in Sicher­heit gebracht wor­den. Es soll sich nach ers­ten Anga­ben vor Ort um drei Bewoh­ner des Hau­ses han­deln.

Das DRK und die Poli­zei sind eben­falls im Ein­satz.

Der Ein­satz­ort liegt in direk­ter Nach­bar­schaft zum Gerä­te­haus der Deiß­lin­ger Feu­er­wehr. Die Flo­ri­ans­jün­ger konn­ten damit beson­ders schnell vor Ort sein. 

Fotos: Sven Mau­rer

UPDATE 21.30 Uhr: Das Feu­er ist in einem Schalt­schrank im Kel­ler des Hau­ses aus­ge­bro­chen. Es ist mitt­ler­wei­le gelöscht. Aktu­ell lau­fen Nach­lösch­ar­bei­ten – etwa auch die Belüf­tung des Gebäu­des.

Die Feu­er­wehr Deiß­lin­gen war mit drei Fahr­zeu­gen und 24 Ein­satz­kräf­ten ange­rückt, die Rott­wei­ler kamen mit 8 Kame­ra­den und drei Fahr­zeu­gen.

UPDATE 21.35 Uhr: Fünf Men­schen, Bewoh­ner des Hau­ses, sind von dem Brand betrof­fen. Drei von ihnen wur­den von der Feu­er­wehr über die Dreh­lei­ter geret­tet. Nie­mand ist ver­letzt wor­den.

UPDATE 22 Uhr: Das Feu­er hat sich auf den Kel­ler­be­reich beschränkt. Die Woh­nun­gen sind offen­bar nicht in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wor­den, die Bewoh­ner mit dem Schre­cken davon gekom­men. Das Haus gilt damit als wei­ter bewohn­bar. Aller­dings nicht mehr heu­te Nacht: Der Ener­gie­ver­sor­ger ENRW muss­te es strom­los schal­ten.

Was das auch für die im Gebäu­de unter­ge­brach­te Arzt­pra­xis bedeu­tet, ist im Moment unklar.