Nachts über Felsbrocken gefahren: Golf ist im Eimer

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20.000 Euro Scha­den hat ein fuß­ball­gro­ßer Fels­bro­cken ver­ur­sacht. In der Nacht auf Mon­tag ist eine 27-Jäh­ri­ge mit ihrem Golf bei Vil­lin­gen­dorf (Kreis Rott­weil) ver­se­hent­lich drü­ber gefah­ren. Das ver­ur­sach­te zudem einen Ein­satz für Poli­zei und Feu­er­wehr. 

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Der Unfall geschah gegen 4 Uhr in der Früh. Mit ihren neu­wer­ti­gen Golf ist die 27-Jäh­ri­ge auf der Land­stra­ße zwi­schen Tal­hau­sen und Vil­lin­gen­dorf, der frü­he­ren B14, über einen Fels­bro­cken gefah­ren. Der Stein hat­te einen Durch­mes­ser von ete­wa 20 Zen­ti­me­tern, berich­tet die Poli­zei auf Nach­fra­ge der NRWZ. 

Das rich­te­te erheb­li­chen Scha­den am Golf an. Die Ölwan­ne wur­de auf­ge­ris­sen, Öl brei­te­te sich auf einer Stre­cken von 75 bis 100 Metern auf der Stra­ße aus, so die Poli­zei wei­ter. Den Scha­den am Wagen schätzt sie auf rund 20.000 Euro.

Die Feu­er­wehr wur­de alar­miert, die Stra­ße gesperrt. Unter der Ein­satz­lei­tung von Robert Flaig rück­te die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Vil­lin­gen­dorf mit 18 Kräf­ten mit einem Lösch­fahr­zeug und einem Mann­schafts­trans­port­wa­gen an. 

Die Feu­er­wehr berich­tet zudem davon, dass der Unter­bo­den des Golfs zer­stört wor­den sei. Auf der Stra­ße habe sich dem­nach ein Ben­zin-Öl-Gemisch befun­den, so Vil­lin­gen­dorfs Spre­cher Sven Habe­rer. Das rut­schi­ge Gemisch wur­de abge­bun­den.

Der nicht mehr fahr­be­rei­te Golf ist von einem Abschlepp­un­ter­neh­mer abtrans­por­tiert wor­den.

Der Stein habe wit­te­rungs­be­dingt auf der Stra­ße gele­gen, notiert der Poli­zei­be­richt. Am Wochen­en­de hat­te es in der Regi­on dau­er­haft gereg­net, zudem gab es schar­fe Wind­bö­en.

Die 27-jäh­ri­ge Fah­re­rin hat­te nicht unter Alko­hol­ein­wir­kung gestan­den.