Für ein wenig Auf­re­gung hat am Sonn­tag­abend eine aus­län­di­sche Fami­lie in Vil­lin­gen­dorf (Kreis Rott­weil) gesorgt. Ihr plötz­li­ches Auf­tau­chen am frü­he­ren Wohn­ort über­rasch­te – und rief, wie die NRWZ erfuhr, auch die Poli­zei auf den Plan. Rein vor­sichts­hal­ber. Hin­weis: Hier berich­ten wir wei­ter über den Fall

Leser-Foto: Alex­an­der Schramm

Der Hin­ter­grund: Bei der Fami­lie soll es sich um Asyl­be­wer­ber han­deln. Ihre Natio­na­li­tät konn­te die NRWZ über das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen kurz­fris­tig nicht in Erfah­rung brin­gen. Die Fami­lie war nach einem geschei­ter­ten Asyl­ver­fah­ren vor einem Jahr frei­wil­lig aus­ge­reist und so ihrer Abschie­bung direkt zuvor gekom­men. 

Nun haben sie über­ra­schend wie­der an ihrer alten Unter­kunft gestan­den”, so ein Beam­ter des Poli­zei­prä­si­di­ums auf Nach­fra­ge der NRWZ. Das schien nach Ärger zu rie­chen, wes­halb die Poli­zei mit zwei Strei­fen­wa­gen anrück­te. Davon zeu­gen jeden­falls Bil­der, die uns unser Leser Alex­an­der Schramm zur Ver­fü­gung gestellt hat. 

Auch Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Bucher und Haupt­amts­lei­ter Armin Mei sei­en erschie­nen. Sie hät­ten sich der Fami­lie ange­nom­men und sorg­ten für eine Unter­kunft. „Damit war für uns der Fall erle­digt”, so der Tutt­lin­ger Beam­te wei­ter. „Es gab für uns nichts zu tun”, es sei alles ruhig geblie­ben.

Das Asyl­ver­fah­ren wer­de damit erneut ange­sto­ßen, so die Ein­schät­zung des Tutt­lin­ger Poli­zis­ten wei­ter. Mit offe­nem Aus­gang, anschei­nend.