„Keinen Scherbenhaufen übernommen“

Leserbrief zu den Berichterstattungen und diversen Leserbriefen in Sachen „Strobel“

Als Personalratsvorsitzender der Stadt Schramberg möchte ich in obiger Sache eine kurze Stellungnahme abgeben.

Man hat beim Lesen diverser Berichte und Leserbriefe das Gefühl, dass Tennenbronn von der Eingemeindung bis zur Ära Heidemann keinen Ortsvorsteher hatte. Dem ist nicht so. Tennenbronn hatte mit Klaus Köser einen hervorragenden Verwaltungsfachmann der innerhalb unseres gesamten Teams und auch in den politischen Gremien hervorragend vernetzt und aktiv war. Dem Kollegen Köser ist es immer gelungen in aller Ruhe und ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen die Interessen „seines Tennenbronns“ zu vertreten. Eine Auflistung was alles in seiner Amtszeit bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand gemacht und investiert wurde erspare ich mir.

An dieser Stelle auch nicht vergessen darf man die Arbeit und Leistung seiner Stellvertreter Volker Maier-Juranek und Thomas Ernst, die ehrenamtlich vor allem in in Vakanz-Zeiten immer für Tennenbronn aktiv waren. Allen hier genannten Kollegen ist es gelungen, den nicht immer einfachen Spagat zwischen den Interessen von Tennenbronn und der Gesamtstadt zu finden und durchaus vehement auch zu vertreten.

So zu tun, als hätte man 2018 einen Scherbenhaufen übernommen, wird weder Klaus Köser, seinen Stellvertretern und auch nicht unseren Kolleginnen in der Ortsverwaltung Tennenbronn gerecht.

Achim Ringwald, Personalratsvorsitzender Stadt Schramberg

 

-->

Mehr auf NRWZ.de