Landesfeuerwehrpräsident besucht Zentrale Feuerwehrwerkstatt in Schramberg-Sulgen

Austausch über Ausstattung, Aufgaben und ehrenamtliches Engagement

Unser Foto zeigt die Teilnehmer beim Besuch in der Zentralen Feuerwehrwerkstatt mit OBin Dr. Eisenlohr, Landrat Dr. Michel, Landesfeuerwehrpräsident Michael Wegel und Kreisbrandmeister Philipp Glunz (erste Reihe, von links). Foto: Landkreis Rottweil, Andi Schmider
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Ein Blick in die neue Halle der Zentralen Feuerwehrwerkstatt (ZFW) in Schramberg-Sulgen: Die Regale füllen sich nach und nach. Landesfeuerwehrpräsident Michael Wegel besuchte die Einrichtung kürzlich und informierte sich vor Ort. Begleitet wurde er unter anderem von Landrat Wolf-Rüdiger Michel, Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr, Kreisbrandmeister Philipp Glunz sowie weiteren Feuerwehrvertretern.

Landrat Dr. Michel betonte in seiner Begrüßung die wachsende Bedeutung des Zivilschutzes. Die Arbeit der Einsatzkräfte gewinne weiter an Gewicht, sagte er und dankte den ehrenamtlich Engagierten für ihren Einsatz.


Oberbürgermeisterin Eisenlohr hob hervor, dass die Feuerwehren auf ehrenamtliches Engagement angewiesen seien. Die Zentrale Feuerwehrwerkstatt trage dazu bei, den Einsatzkräften zuverlässig gewartete und sichere Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Kreisbrandmeister Glunz dankte den Mitarbeitenden der Werkstatt und verwies auf die Bedeutung ihrer Arbeit für die Feuerwehren im gesamten Landkreis.

Zentrale Aufgaben und Ausstattung

In der Zentralen Feuerwehrwerkstatt sind verschiedene Spezialfahrzeuge und Ausrüstungen stationiert – sowohl vom Landkreis als auch vom Bund. Dazu zählen unter anderem ein Messfahrzeug für Gefahrstoffe, ein Fahrzeug zur Dekontamination von Personen, ein Abrollbehälter für den Atemschutzeinsatz sowie eine mobile Notstromanlage.

Ergänzt wird die Ausstattung durch Material für Waldbrandeinsätze, ein mobiles Hochwasserschutzsystem, Feldbetten sowie Technik zur Treibstoffversorgung.

Landesfeuerwehrpräsident Wegel zeigte sich beim Rundgang überzeugt vom Konzept der Einrichtung und bezeichnete die Werkstatt als vorbildlich. Mit Blick auf seinen Heimatlandkreis merkte er an, dass vergleichbare Strukturen auch andernorts wünschenswert seien.

Zugleich verwies Wegel darauf, dass das Land die Feuerwehren mit Mitteln aus einem Sondervermögen unterstützen wolle – auch mit Blick auf zunehmende Herausforderungen wie Starkregen oder Unwetter.

Zentrale Feuerwehrwerkstatt (ZFW)

Standort: Schramberg-Sulgen
Aufgabe: Wartung, Prüfung und zentrale Organisation von Feuerwehrtechnik
Leistungen: Atemschutzprüfungen für Feuerwehren im Landkreis, Wartung von Spezialausrüstung, Unterstützung bei Beschaffung und Logistik
Ziel: Einheitliche und einsatzbereite Ausstattung im Kreis Rottweil

Schnelle Abläufe und zentrale Koordination

Michael Grießer von der Zentralen Feuerwehrwerkstatt führte die Besucher durch die Einrichtung. Er erläuterte unter anderem die Organisation der Atemschutzprüfungen, die zentral für alle Feuerwehren im Landkreis durchgeführt werden. Ziel sei es, die Ausrüstung möglichst innerhalb eines Tages wieder bereitzustellen.

Zudem werde die Beschaffung zunehmend gebündelt, um eine einheitliche Ausstattung zu gewährleisten. Derzeit warten die Verantwortlichen auf die Installation einer neuen Schlauchwaschmaschine, die die bisherige Anlage ersetzen soll.

Der Anbau der Werkstatt bietet darüber hinaus zusätzliche Kapazitäten für künftige Anforderungen und weitere Ausrüstung.

Ausstattung der Werkstatt

Stationiert unter anderem:

  • Messfahrzeug für Gefahrstoffe
  • Dekontaminationsfahrzeug
  • Abrollbehälter Atemschutz
  • Mobile Notstromanlage

Weitere Ausrüstung:

  • Material für Waldbrände
  • Mobiles Hochwasserschutzsystem
  • Feldbetten und Versorgungstechnik
Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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