SG-Damen haben nun die „rote Laterne“

Handball

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Handball-Landesliga Frauen: Alpla HC Hard – SG Dunningen/Schramberg 33:28 (15:13).

Die Damen 1 der SGDS spielten zunächst auf Augenhöhe mit den Gastgebern, belohnten sich aber nicht immer mit den erspielten Chancen. Die zweite Hälfte der Partie war geprägt von langsamer Reaktionszeit und wenig Absprachen, sodass die Gastgeber schlussendlich Tor um Tor davonzogen.

Am vergangenen Samstag traten die Damen der SG Dunningen/Schramberg ihre letzte Auswärtsfahrt in der Saison 2025/26 nach Österreich an. Mit viel Motivation im Gepäck sollten die zwei Punkte gegen das Schlusslicht vom Bodensee in den schönen Schwarzwald mitgebracht werden. Nach dem Spiel der vergangenen Woche gegen den Tabellenführer, in dem sich die Luchse erst am Ende knapp geschlagen geben mussten, sollte an genau diese Leistung angeknüpft werden. Gefordert war das schnelle Tempospiel.

Kein klarer Favorit

Im Hinblick auf die Tabellensituation kristallisierte sich zunächst kein klarer Favorit heraus: Die Gäste aus dem Schwarzwald belegten den vorletzten, die Gastgeber den letzten Tabellenplatz. Um das Tempo der Gastgeber war bereits aus dem Hinspiel bekannt. In diesem erspielten sich die Damen der SGDS am Ende in den letzten Sekunden einen knappen Sieg und fuhren zwei Punkte auf dem Konto ein.

Das Spiel begann zunächst von beiden Mannschaften in einem genügsamen Tempo: Erst in der 4. Minute erzielten die Gastgeber aus Österreich das erste Tor, ehe Sophia Leopold im Doppel nachzog und die erste Führung der Gäste erzielte. Immer wieder netzte der Ball abwechselnd in den Toren der beiden Mannschaften ein, bis es beim Stand von 5:5 durch einen 3:0-Lauf für die Gäste zur Führung von 5:8 (21. Minute) kam.

Die Gastgeber ließen sich hierdurch nicht beirren. Sie zogen das Tempo im Folgenden etwas an und verkürzten die Führung der Gäste immer wieder. Bei einem fast makellosen 3:0-Lauf der Gastgeber und einem Stand von 10:11 (25. Minute) sah sich Interimstrainerin Leonie Boner zur ersten Auszeit gezwungen. Die Mannschaft sollte wieder in das schnelle Spiel finden und sich nicht an das langsame Tempo der Gegner anpassen. Außerdem sollen die erspielten Lücken genutzt und gleichzeitig in der Abwehr mehr miteinander gesprochen werden. In den darauffolgenden Spielminuten kam es dann zwar vereinzelt noch zu Torerfolgen. Dnnoch trafen auch die Gastgeber ein ums andere Mal ins Tor. So wechselten die Teams bei einem Stand von 15:13 die Seiten.

In der Halbzeit wurde nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass das Tempo angezogen und die Bälle im gegnerischen Tor verwandelt werden sollen. Zu oft scheiterten Einzelne an der gegnerischen Torhüterin. Auch in der Abwehr sollte mehr kommuniziert und im Verbund gearbeitet werden.

Technische Fehler und mangelnde Konzentration

Nach der Pause spiegelte sich das Bild aus der ersten Halbzeit. Technische Fehler und mangelnde Konzentration führten zu Ballverlusten. Wurde eine Lücke erarbeitet und gesehen, scheiterte man erneut an der an dem Tag gut aufgelegten gegnerischen Torhüterin. Immer wieder stellten die SG-Damen den Ausgleich an der Anzeigetafel her. So kam es von einem 16:14 über 18:18 bis hin zum 21:21 (46.). Das Spiel gestaltete sich weiterhin offen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Hinzu kam, dass von bisher acht zugesprochenen Strafwürfen lediglich die Hälfte verwandelt wurde.

Das Spiel kippte zugunsten der Gastgeber: Immer wieder kam es durch den Mittelblock und den Rückraum der Österreicherinnen zu Torerfolgen. So zogen diese ein ums andere Tor davon. Auch die Umstellung der Abwehrformation führte nicht zum gewünschten Erfolg. In der Phase war vor allem die gegnerische Torhüterin entscheidende Akteurin des Spiels. Sie parierte in Summe sowohl sieben von 13 Strafwürfen als auch einige freie Würfe. Auch die letzten Bemühungen reichten nicht aus, um den Rückstand aufzuholen. Die Partie wurde mit dem Spielstand von 33:28 zugunsten der Gastgeber abgepfiffen. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die in der vergangenen Woche gezeigte Leistung gegen den Tabellenführer nicht erneut abgerufen werden konnte. Zu viele technische Fehler, verlangsamtes Tempo und das Scheitern an der gegnerischen Torhüterin führten zur Niederlage der Gäste aus dem Schwarzwald. Im Vergleich zur in der Vorwoche gezeigten Leistung waren enttäuschte Gesichter der Spielerinnen zu erblicken.

„Abhaken – weitermachen!“ ehe kommende Woche das Derby gegen Rottweil in der Kreissporthalle auf dem Sulgen stattfindet. Anpfiff der Partie ist um 20 Uhr.

SG Dunningen/Schramberg

Lea Schranzhofer (Tor), Sophia Staiger (Tor), Lia Ruess (1/1), Marina Häsler (6/2), Manuela Sprich, Alicia Szczesny (4), Maike King (2), Sophia Leopold (5), Klara Franke (3), Celine Preisig (4/3), Larissa Gökoglu (1), Josefine Franke, Kathrin Teubert (2). Betreuerin: Leonie Boner.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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