Im Sportheim des SV Lauffen ist es am Freitagnachmittag zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gekommen. Auslöser war eine Rauchentwicklung in der Küche. Die Gaststätte bleibt bis auf Weiteres geschlossen.
Update, die Polizei berichtet: Ein Küchenbrand in einem Vereinsheim an der Straße „In Fürsten“ sorgte für einen Schaden in Höhe 50.000 Euro. Fett geriet in einer Pfanne in Brand, was der Koch nicht sofort bemerkte. Das Feuer griff auf das Lüftungssystem über. Durch Rauchgase verletzte sich der 64-Jährige leicht. Die Feuerwehr konnte dem Feuer Herr werden, bevor noch weiterer Schaden entstand.
Unser Erstbericht: Der Alarm ging gegen 16.20 Uhr ein. Zunächst war von einem Küchenbrand die Rede. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war das Feuer jedoch bereits gelöscht. Die Feuerwehr konzentrierte sich daher vor allem darauf, das stark verrauchte Gebäude zu belüften.
Im Einsatz war die Feuerwehr Deißlingen mit zahlreichen Kräften unter dem Kommando von Kommandant Fabian Frank. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst, Ersthelfer der örtlichen DRK-Bereitschaft als „Helfer vor Ort“ sowie die Polizei.
Nach Angaben des organisatorischen Leiters Rettungsdienst, Etienne Bantle, wurden der Koch des Sportheims sowie zwei weitere Personen vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht. Ein Transport ins Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls hielten sich auch Gäste in der Gaststätte auf. Zwei von ihnen wurden ebenfalls medizinisch untersucht.
Da die Räume stark verraucht sind, ist ein regulärer Gastbetrieb derzeit nicht möglich. Die Gaststätte bleibt daher zunächst geschlossen.
Zu Ursache und genauerem Ausmaß der Rauchentwicklung lagen zunächst keine weiteren Informationen vor. Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr abgesperrt.
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