Alle Fotos: Johannes Dürr

Seit ges­tern ist das Mini-Rock-Fes­ti­val in Horb Geschich­te. Eine wach­sen­de Zahl an Vor­schrif­ten, eine Groß­bau­stel­le im kom­men­den Jahr, zu vie­le ander­wei­ti­ge Ver­pflich­tun­gen – die Fes­ti­val­ma­cher haben einen Schluss­punkt gesetzt. Und es zum Fina­le noch­mals ordent­lich kra­chen las­sen – 23 Bands unter­schied­lichs­ter Cou­leur boten tau­sen­den Besu­chern reich­lich Hör­stoff vom Feins­ten.

Head­li­ner beim ers­ten wie beim letz­ten Fes­ti­val: die Donots. Und auch sonst an einem lan­gen Wochen­en­de viel Span­nen­des. Nicht alles für jeden, aber für jeden etwas. Wie immer haben die Mini­ro­cker 2018 einen guten Rie­cher. In Horb spiel­ten Bands, bevor sie rich­tig groß wur­den. Oder hier­zu­lan­de eher unbe­kann­te Grö­ßen aus ande­ren Lan­den. Ohne Rück­sicht auf enge Schub­la­den: Von Hip-Hop und eher ruhi­ge­ren Tönen bis hin zu Voll-in-die-Fres­se-Musik bot das Mini-Rock-Fes­ti­val Jahr für Jahr Abwechs­lung. Kurz: Da hat sich über die Jah­re ein klei­nes Fes­ti­val mit vie­len Ehren­amt­li­chen zum Sze­ne­tipp gemau­sert.

Trau­ern ist erlaubt. Und rasch wie­der ver­ges­sen beim Rück­blick auf lus­ti­ge Bands wie Dr. Aleks and the F***ers, Djan­go S, die Ten­ta­kel von Del­phi mit ihrem Käpt’n Peng, die lau­te­re Frak­ti­on um Le Fly, Kni­ves in a Gun­fight, Kind Kaputt – oder die erst seit neun Mona­ten zusam­men spie­len­den Musik­stu­den­ten von OK. Dan­ke. Tschüss, das ganz per­sön­li­che Kri­tik­erhigh­light. Horb 2018: Wun­der­voll. Traum­wet­ter. Ohren­schmaus. Dan­ke für vie­le ver­gnüg­li­che Fes­ti­val­wo­chen­en­den von 2005 bis heu­te. Mini­ro­cker, das habt ihr fein gemacht!!