Weil Passanten Gasgeruch wahrgenommen hatten, sind Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Montag ins Rottweiler Gewerbe- und Industriegebiet Saline gerufen worden. Ein Mitarbeiter des örtlichen Energieversorgers konnte den Geruch einordnen: Fäulnisgase. Offenbar keine Explosionsgefahr.
Der Einsatzort: eine abgelegene Ecke in der Rheinwaldstraße. Dort, im Bereich eines Abflussschachts, hatten Passanten den Geruch nach Gas, den nach faulen Eiern wahrgenommen. Bekanntlich werden dem Erdgas stinkende Stoffe beigemengt, die es erst olfaktorisch, also über den Geruchssinn, wahrnehmbar machen. Und etwa so roch es nun auch auf der Saline.
Doch die Messungen der Feuerwehr ergaben keinen Verdacht auf austretendes Erdgas. Ein Mitarbeiter des Energieversorgers ENRW, der ebenfalls an die Einsatzstelle geeilt ist, erklärte, dass es sich um Fäulnisgas handeln müsse, das da aus dem Kanalschacht dringe. Die Feuerwehr, die mit 26 Kräften unter dem Kommando von Stadtbrandmeister Frank Müller anrückte, ordnete den Fall damit als weniger dramatisch ein. Müller löste auch bald den angefahrenen Rettungswagen des DRK aus dem Einsatz aus, so dass sich dessen Team anderen Aufgaben zuwenden konnte.










