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Im Unterricht muss auch über Politik vor Ort gesprochen werden

Politische Bildung ist das Fundament unserer Demokratie. Sie muss in den Schulen intensiver und stärker regional bezogen vermittelt werden. Darin waren sich Rottweils Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf und SPD-Landtagskandidat Ali Zarabi bei einem Austausch im Rathaus einig. Zarabi wurde dabei vom SPD-Kreisvorsitzenden Mirko Witkowski, dem neuen SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Sebastian Holzhauer und dessen Vorgänger Anton Graf begleitet.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen unter anderem die Informationsquellen von Jugendlichen und die politische Bildung im Schulalltag. „Es ist wichtiger denn je, dass wir Rahmenbedingungen schaffen, um Jugendliche direkt und besonders für die Politik vor Ort zu sensibilisieren“, betonte Oberbürgermeister Dr. Ruf. Ali Zarabi unterstrich dies: „Es ist zwingend notwendig, Falschmeldungen und Fake News in den sozialen Medien etwas entgegenzusetzen. Wir müssen dafür sorgen, dass Jugendliche in der Schule aktuelle politische Inhalte besprechen, einordnen und analysieren.“ Darüber hinaus sei es „notwendig, dass Lehrkräfte im Unterricht auch über die regionalen Kandidaten sprechen und sie den Schülern vorstellen“, so der junge Landtagskandidat.

Oberbürgermeister Dr. Ruf verwies in diesem Zusammenhang auf das Jugend-Hearing, das einmal im Jahr Jugendliche aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen zusammenbringt. Dort werden Themen diskutiert, die sie unmittelbar betreffen und bei denen sie mitgestalten können. „Wichtig ist dabei, dass wir Themen auswählen, die für Jugendliche attraktiv sind und ihr Interesse wecken“, erklärte Dr. Ruf. Diese Einschätzung teilte auch Sebastian Holzhauer, SPD-Ortsvereinsvorsitzender: „Ihr Jugend-Hearing, Herr Dr. Ruf, war ein starkes Signal. Es zeigt, wie viel entstehen kann, wenn junge Menschen wirklich einbezogen werden.“


Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Berichterstattung auf kommunaler und regionaler Ebene. „Eine verlässliche und verständliche politische Berichterstattung dient der Demokratiebildung“, betonte SPD-Kreisvorsitzender Mirko Witkowski. Gerade auf kommunaler Ebene brauche es eine intensive und präzise Darstellung, etwa zu Sitzungen des Gemeinderats und zu Entscheidungen der Fraktionen sowie den Positionen der Parteien vor Ort. Hierdurch könnten die Menschen besser nachvollziehen, wofür ihre gewählten Vertreter stehen und wie sie sich politisch verhalten.




Pressemitteilung (pm)

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