Rauchmelder gibt Alarm – Rottweiler Feuerwehr steigt kurz ein und regelt das

Einsatz in der Zimmerner Straße. Archiv-Foto: Peter Arnegger

Die Bewoh­ne­rin einer Woh­nung in der Zim­mer­ner Stra­ße in Rott­weil wird sich viel­leicht wun­dern, wenn sie heu­te heim­kommt. Denn einer ihrer Rauch­mel­der hängt nun nicht mehr an der Decke, son­dern liegt im Ein­gangs­be­reich bereit. Ohne Bat­te­rie, die ist her­aus­ge­nom­men wor­den. Sonst ist alles, wie die Frau die Woh­nung ver­las­sen hat­te. Wie’s dazu kam? Das berich­te­te Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler am Abend auf Nach­fra­ge der NRWZ

Alles begann mit einem Rauch­mel­deralarm. Die­sem durch­drin­gen­den Piep­sen. Das schreck­te die Nach­barn der Woh­nung in einem der Hoch­häu­ser in der Zim­mer­ner Stra­ße auf. Und einer rief die Feu­er­wehr. Die­se rück­te mit einem Lösch­fahr­zeug, der Dreh­lei­ter und dem Kom­man­do­wa­gen an. Auch gleich vor Ort: das Rote Kreuz mit einem Ret­tungs­wa­gen und die Poli­zei.

Die Woh­nung fan­den die Ein­satz­kräf­te ver­schlos­sen vor, berich­tet Mül­ler wei­ter. Aber ein Fens­ter war gekippt. Das reich­te der Feu­er­wehr laut ihrem Kom­man­dan­ten. „Wir sind über eine Steck­lei­ter in die Woh­nung im ers­ten Stock geklet­tert und haben das gekipp­te Fens­ter geöff­net”, berich­tet Mül­ler. Dann hat einer sei­ner Kame­ra­den den Rauch­mel­der von der Decke geholt und die Bat­te­rie raus­ge­nom­men. Denn einen Grund für den Alarm gab es nicht. 

Ab da war Ruhe. „Und dann haben wir die Woh­nung auf dem­sel­ben Wege wie­der ver­las­sen”, so Mül­ler. Das Fens­ter? „Das haben wir wie­der gekippt.” Schlie­ßen hät­ten er und sei­ne Leu­te es nicht kön­nen, von außen, klar. Und die Woh­nungs­tü­re war abge­schlos­sen, wes­halb die­ser Weg ver­sperrt gewe­sen war.

Einen Zet­tel à la „Wir waren da” hät­ten sie nicht hin­ter­las­sen, so Mül­ler. Aber der Nach­bar, der die Feu­er­wehr geru­fen hat­te, habe ver­spro­chen, dass er die Bewoh­ne­rin bei ihrer Rück­kehr infor­mie­ren wol­le.