Sieben Millionen fehlen

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Ein „Haushalt mit Millionenlöchern“ wartet auf Rottweil. So jedenfalls nannte Stadtkämmerer Herbert Walter das umfangreiche Werk aus seinem Hause, den Hauhalt für 2021. Dieser wurde heute bei der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr eingebracht.

69 Millionen Einnahmen

Mit einem Steueraufkommen von 36,7 Millionen rechnen Walter und die Verwaltung, das wären 3,5 Millionen weniger als für das laufende Jahr geplant, aber zwei Millionen mehr als im Nachtragshaushalt 2020 veranschlagt. Zwölfeinhalb Millionen rechnet Walter als Einnahmen aus Gewerbesteuer. Beim Einkommensteuer-Anteil der Stadt ist der Unterschied nicht so groß, die 14,7 Millionen entsprechen in etwa dem Betrag von 2019.

Mit deutlich weniger Zuweisungen als im laufenden Jahr rechnet Walter (-3,2 Millionen gegenüber dem Nachtragshaushalt). Insgesamt belaufen sich die geplanten Einnahmen auf 69 Millionen.

76,1 Millionen Ausgaben

Dem stehen 76,1 Millionen Euro an Aufwendungen gegenüber. Allein fast 30 Millionen davon werden für Transferaufwendungen, also Umlagen für Kreis, Finanzausgleich und Gewerbesteuer-Ausgleich sowie Ausgaben für Kindergärten anderer Träger, ausgegeben. Diese Aufwendungen sind die Kehrseite der Zuweisungen. Personalausgaben sind der zweithöchste Kostenfaktor, sie schlagen mit 21,8 Millionen zu Buche. Für Sach- und Dienstleistungen stehen 14,9 Millionen im Plan.

Investitionen in Bildung und Betreuung

Bei den Investitionen steht das Droste-Hülshoff-Gymnasium mit 3,2 Millionen im Mittelpunkt. In Kindergärten anderer Träger werden 2,24 Millionen investiert, in die Sanierung der Achertschule allein im kommenden Jahr eineinhalb Millionen. Dazu kommen der Kindergarten in der Eisenbahnstraße mit 1,25 Millionen und die Brücke an der Spittelmühle mit einer Million – um hier nur die größten Brocken zu nennen.

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