Die Corona-Pandemie beschäftigt die im neuen Medzentrum Arbeitenden besonders, da hier die Ansteckungsgefahr wegen der vielen Patienten, vielen Kontakte und vielen Praxen unter einem Dach höher als andernorts sei,  wie Dr. Heiko Gertsch erläutert.

„Seit Wochen beschäftigen wir uns in der unserer Praxis und im gesamten „Medzentrum“ mit der möglichst optimalen Sicherheit unserer Patienten und der Mitarbeiter im Hause im Zuge der Corona-Pandemie.“ Dennoch kämen nur etwa die Hälfte der Patienten mit Mundschutz in die Praxen und gefährdeten so „ihre Mitpatienten und das Personal mehr als eigentlich notwendig ist“.

Seit Freitag befinde sich an der Eingangstüre zum „Medzentrum“ sowie an den Türen zu den einzelnen Praxen jetzt der Hinweis, im „Medzentrum“ bitte einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies sei als "Bitte" formuliert und schließe auch selbstgemachte Masken, Schals und ähnliches mit ein, betont Gertsch.

Während in den großzügigen neuen Praxen im „Medzentrum“ das Abstandsgebot durch viele Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden könne, seien im Treppenhaus und Aufzug nähere Begegnungen manchmal nicht ganz zu vermeiden. „Auch die persönliche Untersuchung durch den Arzt ist auf Abstand nicht möglich. Deshalb trägt das Personal in unserer Praxis immer einen Mund- und Nasenschutz und bei nahem Kontakt mit den Patienten eine professionelle Schutzmaske (FFP2)“, betont Internist Gertsch.

Wenn alle Patienten im Medzentrum einen Mund-Nasenschutz trägen würden, würde dies deutlich mehr Schutz für die Patienten selbst, mehr noch für die Mitpatienten und für das Personal der Praxen und die Ärzte, bedeuten.

Mund-Nase-Schutz ist verfügbar

In seiner Praxis gäbe er schon seit einigen Wochen kostenlos einen Mundschutz an die Patienten ab, die "oben ohne" in seine Praxis kämen. Seine Bestände habe er nicht über die kassenärztliche Vereinigung sondern über eBay und anderen Quellen besorgt und dafür die hohen, derzeit üblichen Marktpreise bezahlt. Aber diese Quellen versiegten gerade.

Es sei nun gemeinsam mit der Römerapotheke im Medzentrum gelungen, neue Quellen für die Lieferung einfacher Schutzmasken aufzutun, die die Römerapotheke auch seit letztem Freitag verkaufe.  Auch stelle die Apotheke Desinfektionsmittel nach den Richtlinien der WHO her und verkaufe diese.

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Auch in anderen Apotheken in Schramberg, etwa der Spittel Apotheke, der Burgapotheke oder der Zentral-Apotheke werden inzwischen wieder Mund-Nase-Schutzmasken und Desinfektionsmittel angeboten. Auch die sichereren FFP-2 Masken seien ab heute nachmittag in seinen drei Apotheken in Schramberg (Burg-Aprotheke), Tennenbronn und Lauterbach zu haben, so Cajetan Rapp auf Nachfrage der NRWZ.

Gertsch bittet alle Patienten: „Bitte nicht mehr ‚OBEN OHNE‘ ins Medzentrum und in alle Arztpraxen kommen!“

 

 

 

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