Nach dem schwe­ren Erd­rutsch beim Tho­mas Phil­ipps-Markt am Mon­tag­mor­gen haben die Ein­satz­kräf­te die Unglücks­stel­le  abge­si­chert. Bis Ein­bruch der Dun­kel­heit räum­te Bau­un­ter­neh­mer Mar­tin Kopp Bäu­me und Geröll bei­sei­te. Forst­leu­te sägen die Stäm­me in trans­por­ta­ble Stü­cke.

Die­se Bil­der zei­gen das Aus­maß des Erd­rutschs aus der Luft. Quel­le: Feuerwehr/Fachbereich Droh­ne

 

Bei Ein­bruch der Dun­kel­heit reg­net es wie­der in Strö­men. Bis zum Abend sind immer wie­der klei­ne­re  Tei­le des Hangs nach­ge­rutscht. Bis dahin hat­ten die Bag­ger­fah­rer und Rau­pen­fah­rer den Platz soweit geräumt haben, dass das Was­ser abflie­ßen kann. Das tech­ni­sche Hilfs­werk hat das Abpum­pen von Was­ser inzwi­schen ein­ge­stellt, berich­tet OB Her­zog. „Die Feu­er­wehr fängt ober­halb an der Stra­ße das Was­ser in zwei Becken auf und pumpt es in Rich­tung Stra­ße ab, damit kein wei­te­res Was­ser in die Rin­ne läuft.“ Die Feu­er­wehr­leu­te wer­den die gan­ze Nacht vor Ort sein.

Nach Ein­schät­zung von Fach­leu­ten, besteht Ein­sturz­ge­fahr beim Markt. „ Mög­li­cher­wei­se haben wir ein sta­ti­sches Pro­blem, so Her­zog. „Des­halb darf nie­mand rein, wie es nicht sicher ist.“

Den Tag über waren etwa 35 Feu­er­wehr­leu­te und  acht Hel­fer des THW vor Ort im Ein­satz, wie der Pres­se­spre­cher der Feu­er­wehr Sven Habe­rer um die Mit­tags­zeit berich­te­te. Der­weil sei aber der Brand­schutz immer gewähr­leis­tet gewe­sen.