Michael Roth und seine Anglerkollegen am Samstag bei der Bachputzede nach der Da-Bach-na-Fahrt. Foto: him

SCHRAMBERG  –  Bach-na-Fah­rer und Ang­ler haben am Sams­tag­vor­mit­tag am Kir­chen­bach geschuf­tet. Die Bach-na-Fah­rer haben wie jedes Jahr ihre Start­an­la­ge, die  Tri­bü­nen und an der St. Maria­kir­che ihre Vor­rich­tun­gen abge­baut und ver­sorgt. Die Ang­ler waren mit Greif­zan­gen und Eimern aus­ge­rüs­tet am Ufer im Ein­satz und haben Papp­be­cher, Schnaps­fläsch­le und sons­ti­gen Unrat von der Bach-na-Fahrt ein­ge­sam­melt.

Zum zwei­ten Mal ver­an­stal­tet der Lan­des­fi­sche­rei­ver­band Baden-Würt­tem­berg in die­sem Jahr  einen „Tag des Gewäs­sers – Ang­ler räu­men auf“, berich­tet Micha­el Roth vom Angel­sport­ver­ein Schram­berg: „Wir sind heu­te so etwa zehn Ang­ler und sam­meln viel Klein­zeug ein.“ Schon letz­tes Jahr hät­ten sie das par­al­lel mit den Bach-na-Fah­rern ent­lang der Stre­cke vom Bus­bahn­hof bis zur St. Maria Kir­che gemacht. Der Lan­des­ver­band habe den 23. März als „Tag des Gewäs­sers“  benannt, die Aktio­nen könn­ten aber irgend­wann im Febru­ar oder März statt­fin­den.

Viel Klein­kruscht ist im Bach gelan­det.

Ent­lang der Schiltach haben die Ang­ler und die Bach-na-Fah­rer auch die letz­ten Sty­ro­por- und Dach­lat­ten­stü­cke, Papp­kar­tons und Kanis­ter ein­ge­sam­melt, die bei der ein oder and­ren Zuber­ha­va­rie am Mon­tag über Bord gegan­gen waren.

Am 23. März machen wir eine wei­te­re Akti­on am ver­eins­ei­ge­nen Gewäs­ser, dem Gründ­les­see bei Schön­bronn“, kün­digt Roth an. Da wer­de der Ver­ein auf­räu­men und sau­ber machen, denn vie­le Men­schen besuch­ten den Gründ­les­see tag­täg­lich. Ein Ärger­nis sei­en die unzäh­li­gen Beu­tel mit Hun­de­kot, Fla­schen und Geträn­ke­do­sen, die die Ang­ler ent­sor­gen müss­ten.

Am 24. Mai steht eine wei­te­re Bach­putz­ede an und zwar die Schiltach tal­ab­wärts. Eigent­lich ist der Ter­min wegen des Vogel­schut­zes  sehr spät, erläu­tert Roth. Weil aber im Mai typi­scher­wei­se wenig Was­ser in der Schiltach flie­ße und die Putz­ede im inner­städ­ti­schen Bereich statt­fin­de, sei der Umwelt­be­auf­trag­te der Stadt Karl Pröbst­le ein­ver­stan­den. Fünf bis zehn Kubik­me­ter Unrat kämen da all­jähr­lich zusam­men, „von Fahr­rä­dern, Com­pu­tern bis Ein­kaufs­wä­gen war schon alles dabei“, so Roth.