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Rottweil
Montag, 24. Februar 2020

Großreinemachen am Kirchenbach

Gemeinsame Aktion der Da-Bach-na-Fahrer und des Angelsportvereins

SCHRAMBERG  –  Bach-na-Fahrer und Angler haben am Samstagvormittag am Kirchenbach geschuftet. Die Bach-na-Fahrer haben wie jedes Jahr ihre Startanlage, die  Tribünen und an der St. Mariakirche ihre Vorrichtungen abgebaut und versorgt. Die Angler waren mit Greifzangen und Eimern ausgerüstet am Ufer im Einsatz und haben Pappbecher, Schnapsfläschle und sonstigen Unrat von der Bach-na-Fahrt eingesammelt.

Zum zweiten Mal veranstaltet der Landesfischereiverband Baden-Württemberg in diesem Jahr  einen „Tag des Gewässers – Angler räumen auf“, berichtet Michael Roth vom Angelsportverein Schramberg: „Wir sind heute so etwa zehn Angler und sammeln viel Kleinzeug ein.“ Schon letztes Jahr hätten sie das parallel mit den Bach-na-Fahrern entlang der Strecke vom Busbahnhof bis zur St. Maria Kirche gemacht. Der Landesverband habe den 23. März als „Tag des Gewässers“  benannt, die Aktionen könnten aber irgendwann im Februar oder März stattfinden.

Viel Kleinkruscht ist im Bach gelandet.

Entlang der Schiltach haben die Angler und die Bach-na-Fahrer auch die letzten Styropor- und Dachlattenstücke, Pappkartons und Kanister eingesammelt, die bei der ein oder andren Zuberhavarie am Montag über Bord gegangen waren.

„Am 23. März machen wir eine weitere Aktion am vereinseigenen Gewässer, dem Gründlessee bei Schönbronn“, kündigt Roth an. Da werde der Verein aufräumen und sauber machen, denn viele Menschen besuchten den Gründlessee tagtäglich. Ein Ärgernis seien die unzähligen Beutel mit Hundekot, Flaschen und Getränkedosen, die die Angler entsorgen müssten.

Am 24. Mai steht eine weitere Bachputzede an und zwar die Schiltach talabwärts. Eigentlich ist der Termin wegen des Vogelschutzes  sehr spät, erläutert Roth. Weil aber im Mai typischerweise wenig Wasser in der Schiltach fließe und die Putzede im innerstädtischen Bereich stattfinde, sei der Umweltbeauftragte der Stadt Karl Pröbstle einverstanden. Fünf bis zehn Kubikmeter Unrat kämen da alljährlich zusammen, „von Fahrrädern, Computern bis Einkaufswägen war schon alles dabei“, so Roth.

 

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