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Montag, 25. Mai 2020
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    Kindergarten Heiligenbronn: „Geht es um die Kinder oder um einen Skandal?“+++ aktualisiert

    Vier Erzieherinnen haben gekündigt / Lage verwirrend / Pfarrer Christian Albrecht nimmt Stellung / Leiterin hat Betretungsverbot

    Im katholischen Kindergarten in Heiligenbronn haben vier von fünf Erzieherinnen auf Ende März gekündigt. Zudem wirft ein Großvater der Leiterin des Kindergartens vor, sein Enkelkind geschlagen zu haben. Die Leiterin darf seither die Einrichtung nicht mehr betreten. Pfarrer Christian Albrecht spricht von einer „krisenhaften Situation“. (Die Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn betreibt ebenfalls Kindergärten in Heiligenbronn, hat mit dem St. Gallus Kindergarten aber nicht direkt zu tun.)

    Schon seit einiger Zeit scheint der Haussegen im St. Gallus Kindergarten mit seinen zwei Gruppen schief zu hängen, denn im April 2018 habe er begonnen, “kommunikative Mängel dort anzugehen“, berichtet Albrecht.  So habe man auch eine Supervision eingerichtet. Im Rahmen dieser Supervision seien vor Weihnachten Anschuldigungen gegen die Mitarbeiterinnen erhoben worden. Eltern hätten sich über soziale Medien gemeldet und es sei so etwas wie eine Hysterie entstanden, berichtet Albrecht. Er bekennt: „Ich habe das damals völlig unterschätzt.“

    Lage eskaliert um Weihnachten

    Die Kindergarten-Mitarbeiterinnen hätten Angst bekommen, die Situation sei eskaliert, und vier der fünf Vollzeitkräfte hätten vor und nach Weihnachten gekündigt. Im neuen Jahr habe man sich beraten, wie es weiter gehen soll. Die Kirchengemeinde habe die Stellen ausgeschrieben und für den 24. Januar zu einem Elternabend eingeladen. An diesem Abend habe er den Eltern eine Perspektive aufzeigen wollen, wie es nach dem 31. März weitergeht.

    Die Möglichkeiten: Alle Stellen werden wieder besetzt, der Betrieb geht eingeschränkt weiter oder  man bietet eine ehrenamtliche Betreuung außerhalb des Kindergartenrahmens an, „damit niemand ganz im Regen steht“. Da aber zehn Bewerbungen eingegangen seien und  er mit sechs Erzieherinnen Bewerbungsgespräche führe, hoffe er dass der Kindergarten stabil weiter geführt werden kann.

    Beim Elternabend seien einige Eltern sehr wortgewaltig aufgetreten und hätten Aufklärung gefordert, weshalb die vier Mitarbeiterinnen gekündigt hätten. „Es war hochemotional.“ Die Gründe seien aber Sache der Betroffenen. Erst nach einer Stunde habe er seine Pläne vorlegen können, berichtet Pfarrer Albrecht.  Er habe sich gefragt: „Geht es um die Kinder oder um einen Skandal?“

    Hat die Leitung ein Kind geschlagen?

    Erschwerend sei allerdings hinzu gekommen, dass unmittelbar vor dem Elternabend ein Großvater schwere Vorwürfe gegen die Leitung des Kindergartens erhob. Diese habe ein Kind geschlagen. Nach der Aussage des Großvaters habe er sofort das Kreisjugendamt, das Landesjugendamt, die kirchlichen Stellen und die Polizei informiert. Auch die Stadt Schramberg sei von Anfang an unterrichtet gewesen, so Albrecht. Die Eltern des angeblich geschlagenen Kindes hätten keine Anzeige erstattet, betont der Pfarrer.

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    Er sei von der sehr guten Arbeit seiner Erzieherinnen überzeugt, auch derer, die gekündigt haben. Er betont: „Wir haben niemandem gekündigt.“ Albrecht betont auch mit Blick auf anderslautende Berichte: "Die Leiterin ist nicht suspendiert, sondern darf während des laufenden Verfahrens die Einrichtung während der Betreuungszeiten nicht betreten. Sie arbeitet von Zuhause aus in der Verwaltung."

    Er habe nach der Anschuldigung Gespräche  mit den Beteiligten geführt. „Heute habe ich 18 Seiten Protokoll nach Stuttgart geschickt.“ Am Dienstag werden Vertreter des Landesjugendamtes kommen, um mit den Mitarbeiterinnen und Vertretern der Kirchengemeinde zu sprechen. „Danach wird es eine Entscheidung geben.“

    "Unsägliche Unwahrheiten"

    Für Albrecht ist erschreckend, dass die bloße Anschuldigung für die Betroffenen das berufliche Aus bedeuten kann, denn was tatsächlich vorgefallen ist, wird kaum geklärt werden können. Ihm gehe es darum, zur Sachlichkeit zurückzukommen und den Kindern und ihren Eltern Sicherheit zu geben. Das Problem: „Über Whatsapp-Gruppen werden unsägliche Unwahrheiten verbreitet.“ Er versuche, den Schaden zu begrenzen und Menschen zu schützen. Aber es sei rufschädigend, was manche Eltern verbreiteten. „Sehr deprimierend für mich.“

    Zur gegenwärtigen Personalsituation sagt Albrecht: "Derzeit sind fünf Fachkräfte, eine PIA und eine FSJ bei uns im Einsatz." Bei einem weiteren Elternabend am 26. Februar in Heiligenbronn hofft Albrecht den Eltern mitteilen zu können, wie es im St. Gallus Kindergarten nach dem 31. März weiter geht.

    Hinweis: Entgegen unserer üblichen Praxis, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen, kommt in diesem Artikel nur Pfarrer Albrecht vor. Dies hat einen einfachen Grund: Uns fehlt bisher der Kontakt zu den betroffenen Eltern. Bitte melden Sie sich unter schramberg@nrwz.de  und wir werden auch diese Seite zu Wort kommen lassen.

    Nachtrag: Am Sonntag fand ein Gespräch mit fünf Eltern statt, wir berichten auf der Schramberg-Seite über das Gespräch.

     

     

     

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