Benachrichtigung

Linienbus zog lange Dieselspur

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Auf Öl-Spurensuche sind am Mittwoch die Feuerwehren Schiltach, Schramberg, Sulgen und Dunningen zusammen mit der Polizei gegangen. In der Hans-Grohe-Straße in Schiltach hatte ein Zeuge am Nachmittag eine größere Ölspur der Polizei gemeldet. Die Feuerwehr streute daraufhin die Spur, die aus ausgelaufenem Dieselkraftstoff bestand, ab.

Kurz darauf wurde bekannt, dass eine weitere Ölspur sich auf der B 462 befand und sich bis nach Schramberg zieht.  Deswegen habe man auch die Schramberger Wehr alarmiert, die die betroffenen Bereiche abstreute, heißt es im Polizeibericht. “Nach einer ersten Erkundung betraf die Ölspur die Schillerstraße, Oberndorfer Straße, die beiden Tunnelportale und den Busbahnhof”, berichtet Talstadtkommandant Patrick Wöhrle auf Nachfrage der NRWZ.

Später habe man auch eine Verschmutzung der Fahrbahn auf der Oberndorfer Straße in Fahrtrichtung Sulgen und Teile der B462 festgestellt. Auch die Lauterbacher Straße war betroffen. Die Abteilung Schramberg streute das ausgelaufene Dieselöl ab und nahm das kontaminierte Bindemittel auf.  Der Bauhof stellte Hinweisschilder auf. Bis gegen 21 Uhr waren 20 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen im Einsatz, so Wöhrle.

Der Bauhof stellte Warnschilder auf. Foto: him

Bus aus Tübingen entdeckt

Nachdem bei der Polizei ein Hinweis eingegangen war, wonach ein Bus aus dem Kreis Tübingen als möglicher Verursacher infrage kommt, haben die Beamten am Abend mehrere Abstellorte von Linienbussen überprüft. Im Industriegebiet “Lienberg” haben die Schramberger Beamten schließlich den Verursacher gefunden.

Hinter einem geparkten Tübinger Linienbus gab es erneut starke Ölspuren auf dem Asphalt. Zudem roch es stark nach Diesel. Daraufhin informierte die Polizei den Busunternehmer aus dem Kreis Tübingen. Der 62-jährige Fahrer des Busses bestätigte die nachverfolgte Fahrtroute. Er veranlasste dann auch die technische Überprüfung des Busses. “Wie hoch die Kosten für die Beseitigung der hinterlassenen Spuren sind, ist derzeit noch nicht bekannt”, heißt es abschließend.

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