Das Medzentrum wird später fertig. Foto: him

SCHRAMBERG – Die Ver­ant­wort­li­chen für das Med­zen­trum haben den frü­hes­ten Bezugs­ter­min auf Ende August ver­scho­ben. „Wei­te­re Pra­xis­flä­chen wer­den bis Ende Okto­ber an die Ärz­te über­ge­ben, sodass im Novem­ber die Pra­xen öff­nen kön­nen“, berich­tet die Spre­che­rin der Ide­en­welt Gesund­heits­markt Andrea Ulrich auf Nach­fra­ge der NRWZ.

Für die neu­er­li­che Ver­schie­bung sei „eine Gemenge­la­ge, wie sie für grö­ße­re Bau­pro­jek­te nicht unüb­lich ist“, ver­ant­wort­lich. Ver­än­de­run­gen bei der Mie­ter­schaft hät­ten ande­re Pla­nun­gen gebraucht. Die Ver­zö­ge­rung durch das Gerichts­ver­fah­ren habe dazu geführt, dass man wirt­schaft­lich opti­miert habe, „um die Bau­kos­ten im Rah­men zu hal­ten und die ver­ein­bar­ten Mie­ten hal­ten zu kön­nen“.

Statt eines Park­hau­ses habe man bei den Stell­plät­zen opti­miert. Des­halb lie­ge der­zeit noch kei­ne Bau­frei­ga­be für den Park­platz vor, die­se wer­de aber in den nächs­ten Tagen erwar­tet.  Auch fehl­ten von ein­zel­nen Pra­xen die vom Gesund­heits­amt geneh­mig­ten Pla­nun­gen.  „Jeder ein­zel­ne die­ser Fak­to­ren ist, wenn auch bedau­er­lich, kei­nes­falls besorg­nis­er­re­gend und in vie­len Fäl­len sogar sinn­voll“, erklärt Ulrich.

Anzei­ge am Sams­tag in der Tages­zei­tung.

„Alle war­ten auf das neue Med­zen­trum“, weiß auch Alex­an­der Becht­ler, Spre­cher des Med­zen­trum-Netz­werks. Die Situa­ti­on sei für die Betei­lig­ten nicht ide­al und in eini­gen Fäl­len auch ärger­lich. Um einen ver­läss­li­chen Ter­min zu haben, habe man nun den 1. Novem­ber als neu­en Bezugs­ter­min gewählt, „um allen ein geord­ne­tes Bezie­hen ihrer Räum­lich­kei­ten zu ermög­li­chen“, so Becht­ler. Das schlie­ße nicht aus, dass der ein oder ande­re Mie­ter frü­her ein­zie­he.

Auf der frei­en Flä­che links wird der zwei­te Bau­ab­schnitt des Med­zen­trums ent­ste­hen. Rechts kommt ein Park­platz statt eines Park­decks. Foto: him

Für den zwei­ten Bau­ab­schnitt gibt es eine gute Nach­richt. Er ist kom­plett an ein Fit­ness-Stu­dio ver­mie­tet. Der Mie­ter stim­me sich der­zeit mit dem Archi­tek­tur­bü­ro ab. Des­halb sei nicht aus­zu­schlie­ßen, dass für die­ses Gebäu­de noch­mals ein Nach­trag zum Bau­an­trag ein­ge­reicht wer­den muss. Dabei wer­de man sich mit dem Bau­amt abstim­men, „um mög­lichst rasch begin­nen zu kön­nen“, so Ulrich.

Info: Aktu­ell ste­hen noch weit­ge­hend frei plan­ba­re Miet­flä­chen in Haus 1 zur Ver­fü­gung. Für die­se noch vakan­ten Flä­chen kön­nen Miet­in­ter­es­sen­ten sich mit der Pro­jekt­ent­wick­le­rin, Ina Ham­pel, in Ver­bin­dung set­zen (0641 – 94 88 64 85; E‑Mail: i.hampel@iwg.de).