Vor einer Woche: Ein Rettungswagen bringt den schwer verletzten Mitarbeiter zum Rettungshubschrauber. Archiv-Foto: him

SCHRAMBERG  – Gro­ße Erleich­te­rung im Rat­haus: Gut über­stan­den hat der Rat­haus­mit­ar­bei­ter den Mes­ser­an­griff am Mitt­woch ver­gan­ge­ner Woche. Er hat am Mitt­woch das Kran­ken­haus wie­der ver­las­sen kön­nen. Wie sei­ne Famiu­lie bestä­tigt, geht es ihm gut. „Zur Motiv­la­ge des mut­maß­li­chen Täters gibt es bis­her kei­ne neu­en Erkennt­nis­se“, so Staats­an­walt Frank Grund­ke auf Nach­fra­ge der NRWZ.

Wie berich­tet, hat­te ein 26-jäh­ri­ger Deut­scher vor gut einer Woche im Foy­er des Schram­ber­ger Rat­hau­ses den Rat­haus­mit­ar­bei­ter auf­ge­for­dert: „Rufen Sie die Poli­zei!“ Anschlie­ßend hat­te er ein Mes­ser gezo­gen und  den Mit­ar­bei­ter im Brust­be­reich ver­letzt. Die Tat hat­te einen gro­ßen Poli­zei­ein­satz aus­ge­löst. Wenig spä­ter hat­ten Poli­zis­ten den Tat­ver­däch­ti­gen im „Park der Zei­ten“ fest­ge­nom­men. Tags dar­auf hat ein Haft­rich­ter Haft­be­fehl erlas­sen.

Laut Staats­an­walt­schaft hat der Mann die Tat gestan­den, sich wei­ter aber nicht geäu­ßert. „Wir wer­den, wie bei sol­chen Taten üblich, eine Begut­ach­tung in Auf­trag geben“, so Grund­ke zur NRWZ. Dabei gehe es dar­um, her­aus­zu­fin­den, ob mög­li­cher­wei­se die Schuld­fä­hig­keit ein­ge­schränkt war. Zur Spe­ku­la­ti­on, der Tat­ver­däch­ti­ge ste­he mit der „Reichs­bür­ger­sze­ne“ in Ver­bin­dung, gebe es sei­nes Wis­sens kei­ne Erkennt­nis­se.

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