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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Schram­berg Ort­schafts­rat lehnt Lutz Stro­bel erneut ab

Ortschaftsrat lehnt Lutz Strobel erneut ab

Räte aus Ten­nen­bronn und Wald­mös­sin­gen müs­sen ein zwei­tes Mal ran


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Schram­berg. Außer Mehr­ar­beit für die Ort­schafts­rä­te und die Ver­wal­tung hat ein anony­mer Brie­fe­schrei­ber nichts erreicht. Er hat­te kürz­lich einen Brief an das Land­rats­amt Rott­weil geschrie­ben und sich über eine seit lan­ger Zeit geüb­te Pra­xis beschwert. Am Ende wur­den die ursprüng­lich gefass­ten Beschlüs­se bestä­tigt. Lutz Stro­bel fiel in Ten­nen­bronn erneut durch.

In dem Brief hat­te er oder sie bezwei­felt, dass alle Beschlüs­se in den Ort­schafts­rä­ten Ten­nen­bronn und Wald­mös­sin­gen kor­rekt gefasst wor­den sei­en. Grund hier­für war, dass in bei­den Stadt­tei­len die bis­he­ri­gen ehren­amt­li­chen ers­ten stell­ver­tre­ten­den Orts­vor­ste­her die Sit­zun­gen bis zum Ende gelei­tet hat­ten. Je nach Les­art hät­ten sie dies aber nur bis ein­schließ­lich der Ver­pflich­tung der neu­en Räte tun dür­fen.

Die Sit­zungs­lei­tung hat­te Rein­hard Gün­ter Mit­te), als an Lebens­jah­ren ältes­tes Mit­glied des Ort­schafts­rats.

Um auf der siche­ren Sei­te zu sein, haben bei­de Ort­schafts­rä­te am Don­ners­tag eine hal­be Stun­de vor dem Gemein­de­rat getagt. Der Ort­schafts­rat Wald­mös­sin­gen hat­te sich in der dor­ti­gen Orts­ver­wal­tung im Sit­zungs­saal getrof­fen. Die Ten­nen­bron­ner Ort­schafts­rä­te tra­fen sich im klei­nen Sit­zungs­saal des Schram­ber­ger Rat­hau­ses. In Wald­mös­sin­gen wur­den erneut Annet­te Jauch als ers­te Stell­ver­tre­te­rin des Orts­vor­ste­hers und Adri­an Schmid als zwei­ter Stell­ver­tre­ter vor­ge­schla­gen. In Ten­nen­bronn wur­den eben­falls erneut Man­fred Moos­mann als ers­ter Stell­ver­tre­ter und Patrick Fleig als zwei­ter Stell­ver­tre­ter durch den Ort­schafts­rat vor­ge­schla­gen.

Wer künf­tig jeweils Orts­vor­ste­her wird, ist wei­ter­hin offen. Bei­de Stel­len müs­sen neu besetzt wer­den. Der ein­zi­ge Kan­di­dat für Wald­mös­sin­gen hat­te per E‑Mail kurz­fris­tig abge­sagt (die NRWZ berich­te­te) und Lutz Stro­bel bekam in Ten­nen­bronn erneut kei­ne Mehr­heit. Von den in Ten­nen­bronn in der ers­ten Sit­zung anwe­sen­den zehn Ort­schafts­rä­ten hat­ten acht gegen Stro­bel und zwei für ihn gestimmt. Am Don­ners­tag waren acht Ort­schafts­rä­te da, von denen sechs gegen Stro­bel und zwei für ihn stimm­ten. Die Abstim­mung war geheim. Das sei ”ganz üblich” beton­te vor der Abstim­mung Rein­hard Gün­ter, der ”Ort­schafts­rats­o­pa”, wie er sich selbst nann­te.

Nach nur weni­gen Minu­ten waren alle not­wen­di­gen Ent­schei­dun­gen getrof­fen.

Der Gemein­de­rat wähl­te alle stell­ver­tre­ten­den Orts­vor­ste­her anschlie­ßend im gro­ßen Sit­zungs­saal ein­stim­mig.

Zuvor war noch Emil Rode (Freie Lis­te) durch Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog als Gemein­de­rat ver­pflich­tet wor­den. Rode konn­te in der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung nicht dabei sein. Da in der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung des Gemein­de­rats ein Platz im gemein­sa­men Aus­schuss ver­se­hent­lich nicht besetzt wor­den war, wur­de hier­über eben­falls abge­stimmt. Den noch offe­nen Platz nimmt Jür­gen Reu­ter (Akti­ve Bür­ger) ein. Er wird von Frank Kuner ver­tre­ten.

 

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