Pfosten und Zäune per Hubschrauber

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Um die Autofahrer vor herabfallenden Felsbrocken zu schützen, montieren Mineure aus Österreich  oberhalb der Bundesstraße bei Schiltach Schutzzäune. Die schweren Stützpfeiler und Rollen aus einem Spezialdrahtgeflecht fliegt ein Hubschrauber am heutigen Donnerstag  an die Arbeitsstelle im Wald.

Fotos: him

Die Straßenbauer haben deshalb immer wieder die Strecke zwischen Schramberg und Schiltach komplett sperren müssen, da der Hubschrauber mit seiner Last nicht über einer befahrenen Straße fliegen kann. Die Autofahrer  wurden  über Schenkenzell – Rötenberg und Aichhalden und umgekehrt umgeleitet, da sie andernfalls bis zu zwei Stunden Wartezeit in Kauf nehmen mussten. Etwa 50 Flüge seien nötig, um die Pfosten und Zaunteile in den Hang zu fliegen, so Sigmund Villing von der Straßenmeisterei Sulgen.

Etwa 30 Meter oberhalb der Bundesstraße errichten die Fachleute der Firma HTB massive Sicherheitszäune. „Die Gefahr droht aber von weiter oben“, so der Geologe Stephan Beck. Dort seien zwei Felsbereiche akut absturzgefährdet. Deshalb habe man den Zaun vorrangig behandelt. Mit dem Hubschrauber werden die Zaunelemente an vorbereitete Stellen im Wald gebracht. Die Sicherungsnetze würden aber erst im Januar gespannt.

Eigentlich sollte der Hubschrauber schon um zehn vor Ort sein, der Abfug hatte sich in Kitzbühel aber verzögert, sodass erst

nach 11 Uhr die Flüge beginnen konnten. Die Verantwortlichen wurden schon etwas nervös, denn mit Einbbruch der Dunkelheit müssen die Piloten  ihre Fliegerei  einstellen.

Im kommenden Jahr gehen nicht nur die Arbeiten bei Hinterlegengericht weiter. Auch im Bernecktal zwischen Schramberg und Tennenbronn werden die Spezialisten weitere Felsen sichern und  durch umgestürzte Bäume beschädigten Sicherungsnetze austauschen.

 

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