Schramberger Sicherheitskonzept für Fasnet: Zunft ist zufrieden

Anfrage im Gemeinderat / Kosten offen

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Sicherheit auch bei den Umzügen ist jetzt geregelt. Archiv-Foto: him

Die Stadt und die Narrenzunft haben zusammen mit einem Fachbüro ein Sicherheitskonzept für die Fasnetsveranstaltungen in Schramberg erarbeitet. Beteiligt war auch das Polizeirevier. Im Gemeinderat erkundigte sich Susanne Andreae (SPD-Buntspecht), was die Ausarbeitung dieses 100 Seiten starken Papiers gekostet habe.

Schramberg. Auch wollte sie wissen, ob es tatsächlich einer so umfangreichen Ausarbeitung bedürfe. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr verwies auf den zuständigen Fachbereich 2. Den Auftrag für das Sicherheitskonzept habe man „schon vor recht langer Zeit“ an das Büro 112 vergeben.

Aus Waldmössingen gelernt

Fachbereichsleiter Mathias Rehfuß präzisierte, der Auftrag sei „in Absprache mit der Narrenzunft vor vier Jahren an das Büro vergeben“ worden. „Wir haben aus Waldmössingen gelernt“, versicherte Rehfuß.

Im Vorfeld eines großen Narrentreffens 2023 hatte die Stadtverwaltung der Narrenzunft ein als „überzogen“ empfundenes Sicherheitskonzept vorgegeben. Außerdem hatte die Verwaltung die Waldmössinger Narren erst wenige Monate vor dem großen Ringtreffen informiert, welche Auflagen sie zu erfüllen hatte. Darüber waren die Verantwortlichen der Waldmössinger Narrenzunft damals stinksauer.

Dass es diesmal besser gelaufen ist, hat der Zunftmeister der Schramberger Narrenzunft, Tobias Dold, im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten betont. Er sei froh, dass das Konzept nun abgeschlossen sei und man eine Lösung gefunden habe, die sich im erträglichen Rahmen bewege.

Die Zufriedenheit erklärt sich wohl auch dadurch, dass in dem laut Rehfuß 80-seitigen Konzept ohnehin viel drinsteht, „was von der Narrenzunft sowieso schon gemacht wird“. Beim Konzept habe man aufgeschrieben, was ist, dies bewertet und zusammengefasst. „Es ist ein Werk, das alle Informationen enthält“, so Rehfuß.

Kosten werden nachgereicht

Andreaes Frage nach den Kosten für das Beratungsbüro könne er aus dem Stand nicht beantworten. Eisenlohr versprach die Zahl nachzureichen. Sie betonte, die Kosten seien einmal angefallen, das Sicherheitskonzept werde für die Zukunft gelten. Nach der Fasnet sagte sie ein Auswertungsgespräch mit den Beteiligten zu.

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