Nach dem Unfall am 17. Dezember: Das Unfallauto wird abtransportiert. Foto: him

Das Gut­ach­ten zu dem spek­ta­ku­lä­ren Unfall am Süd­por­tal des Schloss­berg­tun­nels am 17. Dezem­ber lie­ge noch nicht vor, so Revier­lei­ter Jür­gen Lede­rer auf Nach­fra­ge der NRWZ. Die Akte sei aber den­noch schon an die Staats­an­walt­schaft wei­ter­ge­lei­tet wor­den.

Es geht ja auch dar­um, ob der Unfall füh­rer­schein­recht­li­che Kon­se­quen­zen hat“, so Lede­rer. Noch hät­ten die bei­den Auto­fah­rer  ihre Füh­rer­schei­ne. Das Gut­ach­ten soll klä­ren, wie schnell der Unfall­ver­ur­sa­cher unter­wegs war. Es gehe dar­um, ob ein Fahr­feh­ler oder hohes Tem­po den Unfall ver­ur­sacht haben.

Auch soll der Gut­ach­ter  klä­ren, ob  der Unfall­ver­ur­sa­cher und ein zwei­ter Auto­fah­rer sich im Tun­nel ein ille­ga­les Ren­nen gelie­fert haben. Der Nach­weis eines Ren­nens ist nicht so ein­fach“, sagt Lede­rer, „weil da die Sub­jek­ti­vi­tät mit­spielt. Die bei­den 19- und 20-jäh­ri­gen Auto­fah­rer haben inzwi­schen bei der Poli­zei aus­ge­sagt. Sie bestrei­ten, ein Ren­nen gefah­ren zu sein.