Waldmössingen: Reiner Ullrich wird neuer Ortsvorsteher

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Der Schramberger Stadtteil Waldmössingen bekommt einen neuen Ortsvorsteher. Der Gemeinderat hat laut einer Pressemitteilung der Stadt am Donnerstag Reiner Ullrich in dieses Amt gewählt. Der 56-Jährige verfüge über viel Erfahrung in der Kommunalpolitik und stamme aus der Region.

„Wir freuen uns, mit Herrn Ullrich einen Ortsvorsteher gefunden zu haben, der aufgrund seiner Fachkenntnis und seines beruflichen Erfahrungsschatzes für die Stelle außerordentlich gut qualifiziert ist“, sagt Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr.

Ullrich ist Diplom-Verwaltungswirt und war von 2008 bis 2016 Bürgermeister von Alpirsbach. Danach war er als freiberuflicher Kommunalberater und Lehrkraft für die Ausbildung von Verwaltungsfachangestellten tätig. Außerdem unterrichtet er Staatsrecht an der Verwaltungsschule Weimar.

Auch ehrenamtlich ist der neugewählte Ortsvorsteher Waldmössingens sehr aktiv. So war er zum Beispiel von 2009 bis 2019 ehrenamtlicher Richter beim Sozialgericht Reutlingen und beim Landessozialgericht Stuttgart. Reiner Ullrich freue sich auf die neuen Aufgaben und darauf die Menschen in Waldmössingen näher kennen zu lernen. „Das ist eine neue Herausforderung für mich und eine Abrundung meiner bisherigen kommunalpolitischen Laufbahn“, so Ullrich laut Pressemitteilung.

Start zum 1. April?

Ullrich ist in Leimen bei Heidelberg aufgewachsen. Er hat bei den Stadtwerke Heidelberg eine kaufmännische Ausbildung gemacht und später in Kehl studiert mit Abschluß Diplom-Verwaltungswirt (FH). Vor seiner Zeit als Bürgermeister in Alpirsbach vonHauptamtsleiter in der Stadt Rheinau im Ortenaukreis. Er war für die SPD Kreisrat im Kreis Freudenstadt.

Die Stelle in Waldmössingen war seit Ende 2020 frei, nachdem der damalige Ortsvorsteher Markus Falk nach nur einem guten halben Jahr in seine alte Heimat ins Rheinland zurückgekehrt war. Er war für Claudia Schmid gekommen, die die Leitung der Volkshochschule Schramberg übernommen hatte. Ullrich soll „so bald als möglich“ sein Amt antreten, so Fachbereichleiter Uwe Weisser. Wenn möglich schon zum 1. April.

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NRWZ-Redaktion Schramberg
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