Das Wichtigste auf einen Blick: Der Testturm ist 246 Meter hoch, die öffentliche Aussichtsplattform liegt auf 232 Metern Höhe. Besucher erreichen sie mit einem Panoramaaufzug, und die Plattform ist barrierefrei zugänglich; sie verfügt über einen überdachten Innenraum sowie einen begehbaren Außenbereich.
Höhe des Turms: 246 Meter.
Höhe der Besucherplattform: 232 Meter.
Höchste öffentliche Aussichtsplattform Deutschlands.
Adresse: Berner Feld 60, 78628 Rottweil.
Erreichte Marke: eine Million Besucher im April 2026
Der reguläre Besuchsbetrieb läuft freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr; die letzte Auffahrt ist jeweils 30 Minuten vor Schließung. TK Elevator weist außerdem darauf hin, dass es etwa in Ferienzeiten erweiterte Öffnungszeiten geben kann und die konkret geöffneten Tage im Online-Shop angezeigt werden.
Die Eintrittspreise sind klar gestaffelt: Erwachsene zahlen 12,50 Euro, Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren 8,00 Euro, Kinder bis einschließlich 5 Jahre haben freien Eintritt. Dazu kommen Jahreskarten für 50,00 Euro, ein Familienticket für 35,00 Euro, Gruppentarife ab 16 Personen für 10,00 Euro pro Person sowie ermäßigte Tickets für Schüler, Studenten, BFD, Schulklassen, Schwerbehinderte und weitere berechtigte Gruppen.
Für die Anreise nennt TK Elevator die Adresse Berner Feld 60, 78628 Rottweil. Wer mit der Bahn anreist, kommt bis zum Bahnhof Rottweil; wochentags gibt es eine Busverbindung über die Innenstadt zum Testturm, am Wochenende kann ein Rufbus genutzt werden, sonntags gegebenenfalls mit kurzem Fußweg ab Haltestelle Seehof.
Die offiziell ausgeschilderten Parkplätze sind kostenpflichtig – und zwar auch außerhalb der Öffnungszeiten der Besucherplattform.
Der Testturm ist nicht nur touristisch bedeutsam, sondern auch Teil einer längeren Entwicklungsgeschichte. Laut NRWZ und Tourismus Rottweil entstand er zwischen 2014 und 2017 und wurde als Teststandort für Hochgeschwindigkeitsaufzüge sowie als architektonisch markantes Wahrzeichen entwickelt.
2014: Baubeginn und Fundamentarbeiten.
2014 bis 2017: Bau des Turms und Realisierung der markanten textilen Fassade.
Seit 2017: Besucherplattform als öffentliches Highlight in Rottweil.
April 2026: Erreichen der Marke von einer Million Besucher.

Der Testturm hat die Wahrnehmung Rottweils stark verändert. Er ist gleichermaßen industrielles Forschungszentrum, architektonisches Aushängeschild und touristischer Magnet – also ein Ort, an dem sich wirtschaftliche Stärke und öffentlicher Erlebniswert ungewöhnlich direkt begegnen.
Für die Stadt bedeutet das mehrere Dinge zugleich: internationale Sichtbarkeit durch ein global agierendes Unternehmen, zusätzliche Besucherströme für Innenstadt und Region sowie ein modernes Wahrzeichen, das bewusst neben die historische Stadtsilhouette tritt.
Technisch ist der Testturm ein Forschungsstandort für Aufzugstechnologien der Zukunft. Laut NRWZ werden im Inneren in insgesamt zwölf Schächten moderne Hochgeschwindigkeitsaufzüge getestet; dabei spielen Geschwindigkeiten von bis zu 18 Metern pro Sekunde ebenso eine Rolle wie neue Systeme für urbane Mobilität.
Architektonisch besonders markant ist die Außenhülle des Turms. Sie besteht aus einer textilen Membran, die spiralförmig um den Turm läuft und ihm seine charakteristische, fast schwebende Wirkung verleiht.
Für Besucher ist diese Technik nicht abstrakt, sondern direkt erlebbar: Auffahrt im Panoramaaufzug. 360-Grad-Blick von der Plattform. Kombination aus Innenraum und Außenbereich. Wahrnehmung des Turms als Forschungsstandort und Aussichtspunkt zugleich.
Was kostet der Besuch des Testturms?
Ein Erwachsenenticket kostet 12,50 Euro, Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren zahlen 8,00 Euro, Kinder bis einschließlich 5 Jahre haben freien Eintritt. Zusätzlich gibt es Familienkarten, Gruppentarife, Jahreskarten und verschiedene Ermäßigungen.
Wann ist der Testturm geöffnet?
Regulär ist die Besucherplattform freitags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die letzte Auffahrt ist jeweils 30 Minuten vor Schließung; in Ferienzeiten kann es abweichende oder erweiterte Öffnungszeiten geben.
Ist der Testturm barrierefrei?
Ja. Die Plattform ist barrierefrei zugänglich und verfügt sowohl über einen überdachten Innenbereich als auch über einen begehbaren Außenbereich. Rollstuhlfahrer mit Begleitperson sollen sich bei Ankunft direkt an der Kasse melden.
Dürfen Hunde mit auf die Plattform?
Nein. Hunde und andere Tiere dürfen laut den offiziellen Besucherhinweisen nicht mit auf die Plattform genommen werden.
Darf man Kinderwagen oder Gepäck mit hinaufnehmen?
Nein. Kinderwagen, größere Taschen, Rucksäcke, Regenschirme sowie Flaschen und Mahlzeiten sind auf der Plattform nicht erlaubt.
Wie kommt man zum Testturm?
Mit dem Auto über die Adresse Berner Feld 60 in Rottweil; vor Ort soll dem Parkleitsystem gefolgt werden. Mit Bus und Bahn ist der Turm ab Bahnhof Rottweil erreichbar, wochentags per Buslinie und am Wochenende per Rufbus mit kurzem Fußweg.
Lohnt sich der Testturm auch bei durchwachsenem Wetter?
Ja, grundsätzlich schon – allerdings weist der Betreiber darauf hin, dass bei schlechter Sicht kein Anspruch auf Rückerstattung besteht. Für die Aussicht gilt daher: Je klarer das Wetter, desto größer der Fernblick.
Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?
Etwa 30 bis 60 Minuten für Auffahrt, Aussicht und Aufenthalt auf der Plattform. Diese Angabe nennt NRWZ im Besucherführer als sinnvolle Besuchsdauer.
Wer heute nach Rottweil blickt, dem fällt er sofort ins Auge. Der Testturm ragt unverkennbar aus der Landschaft heraus und hat die Skyline der Stadt neu definiert. Man könnte ihn fast als eine Brücke sehen, die die tausendjährige Geschichte Rottweils mit einer Zukunft als globales Innovationszentrum verbindet. Dieses Bauwerk ist nicht nur ein Magnet für Besucher aus aller Welt, sondern auch ein starkes Symbol für den technischen Fortschritt, der von hier aus in die Welt getragen wird.