Zukunft zum Anfassen
Im früheren ENRW-Betriebsgebäude am Neckar soll bis zur Landesgartenschau ein neuer Lern- und Erlebnisort entstehen. Das Science Center 2028 verbindet Experimente, Arbeitswelten, nachhaltige Architektur und Begegnung.
Ein Science Center für die Region
Das Science Center soll Naturwissenschaft und Technik nicht nur erklären, sondern unmittelbar erlebbar machen. Geplant ist ein offener Lern- und Begegnungsort für Kinder, Jugendliche, Familien, Schulen, Auszubildende, Studierende, Unternehmen, Fachkräfte und Reisende.
Das Projekt liegt mitten im künftigen Landesgartenschaugelände, am renaturierten Neckar und direkt am Neckartal-Radweg. Bahnhof, Innenstadt, Landesgartenschau-Brücke und weitere Rottweiler Attraktionen sind zu Fuß erreichbar.
Grundstück
Das ehemalige ENRW-Areal liegt in der Au 7 im zentralen Gartenschaugelände.
Gebäudefläche
Der Bau von 1977 wird weitgehend erhalten, modernisiert und neu erschlossen.
Zielgruppen
Das Angebot richtet sich an Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Tourismus.
Der Science Walk wird zum sichtbaren Zeichen
Ein orangefarbener Erlebnisrundweg führt durch, an und über das Bestandsgebäude. Eingangsturm, Vitrinenerker, Dachausstieg und Aussichtsbereiche machen den Rundgang selbst zum Exponat.
Aus dem Zweckbau wird eine Landmarke
Das Architekturbüro Eble Messerschmidt Partner arbeitet mit der vorhandenen Stahlbetonskelett-Konstruktion. Bestehende Stützen, Decken und Bodenaufbauten bleiben weitgehend erhalten; neue Raumstrukturen und Haustechnik werden gezielt ergänzt.
Polygonaler Eingangsturm
Der neue Haupteingang setzt ein weithin sichtbares Zeichen am Neckar.
Rundweg auf dem Dach
Der Science Walk erweitert die Ausstellung nach außen und öffnet Blicke auf Altstadt und Testturm.
Flexible Innenräume
Ausstellung, Veranstaltungen und Mitmachangebote lassen sich verbinden oder voneinander trennen.
Zweite Ausbaustufe
Nach der Landesgartenschau ist eine geodätische Kuppel für multimediale Veranstaltungen vorgesehen.

Keine klassische Schau, sondern eine offene Galerie
Hüttinger Interactive Exhibitions entwickelt mit Campus Schule-Wirtschaft das Ausstellungskonzept. Die Besucherinnen und Besucher sollen Exponate nicht entlang starrer Fachkategorien, sondern über zusammenhängende Erlebnis- und Themenwelten entdecken.
Regionale Arbeitswelten werden dabei ebenso sichtbar wie naturwissenschaftliche Phänomene. Das Science Center will so Bildung, Berufsorientierung, Forschung und wirtschaftliche Praxis miteinander verbinden.
Weiterbauen statt neu bauen
Der weitgehende Erhalt des Gebäudes ist Teil des Ausstellungsgedankens. In der bestehenden Massivkonstruktion sind nach Angaben der Projektträger rund 240 Tonnen CO₂ gebunden, die durch die Weiternutzung nicht erneut verursacht werden.
Kreislauffähige Stahlbauteile, eine ertüchtigte Gebäudehülle, natürliche Lüftung, Photovoltaik und eine PV-gestützte Wärmepumpe sollen Ressourcenverbrauch und spätere Betriebskosten begrenzen.
240 Tonnen gebundenes CO₂
Diese Projektangabe bezieht sich auf die weitergenutzte bestehende Konstruktion aus Stahlbeton und Mauerwerk im Vergleich zu einem alternativen Neubau.

Der Weg bis zum Frühjahr 2028
Projektbeginn
Die Entwicklung des Science Center 2028 startet. Nach dem Rückzug eines zunächst vorgesehenen Investors übernehmen die Initiatoren mit der Zukunftswelten GmbH & Co. KG selbst Verantwortung.
Erste öffentliche Vorstellung
Architektur, Ausstellungsidee und Planungsstand werden beim Baustellenfest der Landesgartenschau präsentiert. Für Juli ist auch die Einreichung des Bauantrags vorgesehen.
Genehmigung, Planung und Umsetzung
Ausstellungsinhalte, Partnernetzwerk, Finanzierung sowie Genehmigungs- und Ausführungsplanung werden weiterentwickelt.
Geplante Eröffnung
Das Science Center soll zur Landesgartenschau Rottweil 2028 in Betrieb gehen.
Zweiter Bauabschnitt
Eine geodätische Kuppel soll das Gebäude um einen Raum für multimediale Veranstaltungen ergänzen.
Wer hinter dem Projekt steht
Eigentümerin des Gebäudes und Projektgesellschaft ist die Zukunftswelten GmbH & Co. KG. Die interaktive Ausstellung soll von Campus Schule-Wirtschaft geG betrieben werden.
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