hGears geht es wieder etwas besser

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HGears im Brambach. Foto: him

Der Sulgener Hersteller von Hochpräzisionsgetriebeteilen und -komponenten hGears hat das abgelaufene Geschäftsjahr etwas besser abgeschlossen, als vorhergesehen. Das geht aus einer Presseinformation des Unternehmens hervor.

Schramberg. Der hGears-Konzern hat im Geschäftsjahr 2025 Ergebnisse erzielt, die insgesamt leicht über den Erwartungen des Vorstands und der Prognose liegen.

Die Gruppe hat einen Umsatz von 91,6 Millionen Euro erwirtschaftet und lag damit um 1,6 Millionen Euro   über der oberen Grenze der Prognose von 87 – 90 Millionen Euro. Derzeit arbeiten noch 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei hGears im Brambach.

E-Bikes immer noch schwach

„Dabei entwickelten sich die Geschäftsbereiche e-Mobility und e-Tools besser als erwartet und konnten die weiterhin verhaltene Marktentwicklung im Geschäftsbereich e-Bike teilweise kompensieren“, heißt es in der Mitteilung.

Bei e-Mobility beliefert das Sulgener Unternehmen die Automobilindustrie, e-tools betreffen etwa elektrische Gartengeräte oder Geräte für Heimwerker. Seit dem Boom während der Corona-Pandemie hat sich allerdings der Markt für E-Bikes noch nicht wieder erholt. Die Produzenten und Händler leiden bis heute unter einer Überproduktion an E-Bikes.

Die umgesetzten Struktur- und Effizienzmaßnahmen hätten hGears 2025 trotz geringerer Volumina und Umsätze im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung des bereinigten EBITDA ermöglicht, so das Unternehmen. Dieser Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abgaben habe mit 1,4 Millionen Euro ebenfalls über der Prognose von minus eine Million Euro bis plus eine Million Euro gelegen.

Cashflow bei minus 3,2 Millionen Euro

Eine rechnungslegungsbedingte Umgliederung von 2,1 Millionen Euro von den Investitions- in die Finanzierungsaktivitäten habe sich auf den Free Cashflow des hGears-Konzerns ausgewirkt. „Infolgedessen belief sich der Free Cashflow auf minus 3,3 Millionen Euro   und lag damit unter der Prognose von minus zwei Millionen Euro bis Null Euro.“  Die Umgliederung hatte jedoch keinen Effekt auf den Netto-Cashflow, und die liquiden Mittel betrugen zum Jahresende 8,7 Millionen Euro, womit sie leicht über den Erwartungen des Vorstands lagen.

Sven Arend. Foto: him

Arend bleibt CEO

Die Aktionäre scheinen zufrieden zu sein, denn der Vertrag von Sven Arend, Vorsitzender des Vorstands, wurde um weitere drei Jahre verlängert, wie es abschließend heißt.

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