In Spaichingen entstehen zwölf Wohnungen mit langfristig vergünstigten Mieten. Die frühere Brandruine im Franziskusweg 2 wird derzeit umgebaut. Die ersten Mieterinnen und Mieter sollen im Sommer einziehen können.
Im Franziskusweg 2 in Spaichingen entsteht neuer sozial gebundener Wohnraum. Die Wohnbaugenossenschaft Donau-Baar-Heuberg baut dort eine frühere Brandruine zu einem Wohngebäude mit zwölf Wohnungen um. Die Mieten sollen für 40 Jahre rund 33 Prozent unter dem Mietspiegel liegen.
Die Kosten für den Umbau belaufen sich nach Angaben der Stadt auf rund 2,7 Millionen Euro. Die Stadt Spaichingen beteiligt sich mit etwa einer Million Euro an dem Projekt. Einziehen können künftig Menschen mit Wohnberechtigungsschein. Dazu zählen je nach persönlicher Situation etwa Beschäftigte mit niedrigem Einkommen, Rentnerinnen und Rentner oder Alleinerziehende.
Bei einem Rundgang durch das Gebäude am Montag, 19. Mai, stellte Klaus Schellenberg von der Wohnbaugenossenschaft das Projekt vor. Er verwies darauf, dass sozialer Wohnungsbau aus Sicht der Genossenschaft nicht dauerhaft defizitär sein müsse. Bei Baustoffen, Bauweise und späterer Vermietung werde auf wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen geachtet.
Spaichingens Bürgermeister Markus Hugger zeigte sich zufrieden mit dem Fortschritt der Arbeiten. Er freue sich, wenn er am Franziskusweg vorbeikomme und sehe, wie das Gebäude vorankomme. Mit Blick auf eigene Erfahrungen aus Studienzeiten sagte Hugger, der künftige Wohnraum sei deutlich ansprechender als manche damalige Studentenwohnung.

In seiner Ansprache dankte Hugger der Wohnbaugenossenschaft sowie dem Land für die Unterstützung und die Fördermittel. Namentlich erwähnte er den CDU-Landtagsabgeordneten Guido Wolf stellvertretend für die Unterstützung auf Landesebene.
Derzeit laufen noch die letzten Arbeiten im Gebäude. Nach Angaben der Stadt sollen die ersten Mieterinnen und Mieter bereits im Sommer einziehen können. Die Kaltmiete soll bei rund 8,30 Euro pro Quadratmeter liegen.
