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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Land­kreis Rott­weil Deiß­lin­gen: 81-Jäh­ri­ger gerät auf die Gegen­fahr­bahn – drei Schwer­ver­letz­te

Deißlingen: 81-Jähriger gerät auf die Gegenfahrbahn – drei Schwerverletzte

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Ein 81-jäh­­ri­ger Auto­fah­rer ist am Mon­tag­mit­tag, gegen 12.30 Uhr, auf der Bun­des­stra­ße 27 in Höhe der Ort­schaft Lauf­fen aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che auf die lin­ke Fahr­bahn­sei­te gera­ten. Dort prall­te sein Klein­wa­gen fron­tal mit dem eines 61-Jäh­­ri­gen zusam­men. Das berich­te­te die Poli­zei am Nach­mit­tag.

War­um der 81-Jäh­­ri­ge, der von Vil­­lin­gen-Schwen­­nin­­gen in Rich­tung Rott­weil fuhr, nach links kam, ist bis­lang unklar. Die Bun­des­stra­ße muss­te wäh­rend der Unfall­auf­nah­me bis gegen 14.30 Uhr kom­plett gesperrt wer­den. Eine ört­li­che Umlei­tungs­stre­cke wur­de ein­ge­rich­tet.

Alle Fotos: Peter Arn­eg­ger

Der 81-Jäh­­ri­ge, der Fah­rer des ande­ren Fahr­zeu­ges sowie des­sen 58-jäh­­ri­ge Bei­fah­re­rin erlit­ten schwe­re Ver­let­zun­gen. Die Frau wur­de mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in ein Kli­ni­kum geflo­gen.

Der Sach­scha­den beläuft sich auf etwa 35.000 Euro.

Die Ermitt­lun­gen über­nahm die Unfall­auf­nah­me­ein­heit der Ver­kehrs­po­li­zei­di­rek­ti­on in Zim­mern ob Rott­weil.

Der Unfall geschah auf Höhe Lauf­fen, beim dor­ti­gen TÜV. Zunächst war laut Kreis-Feu­er­­wehr­­spre­cher Sven Habe­rer nur eine Ölspur gemel­det wor­den. Der erst­eintef­fen­de Kom­man­dant der Deiß­lin­ger Feu­er­wehr, Fabi­an Frank, alar­mier­te dann ange­sichts des Unfall­bilds wei­te­re Kräf­te nach.

Gegen 12.30 Uhr ist ein Groß­auf­ge­bot an Ret­tungs­kräf­ten zu dem Ver­kehrs­un­fall auf der B 27 in Rich­tung Lauf­fen alar­miert wor­den. Die Feu­er­wehr muss­te mit­tels hydrau­li­schem Ret­tungs­ge­rät eine Per­son aus ihrem Fahr­zeug befrei­en. Der Ret­tungs­dienst war mit meh­re­ren Ret­tungs­wa­gen, Not­ärz­ten und einem Ret­tungs­hub­schrau­ber vor Ort um die Ver­letz­ten zu ver­sor­gen.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen wur­den alle Ver­letz­ten auf­grund der Schwe­re des Zusam­men­sto­ßes in umlie­gen­de Kli­ni­ken zur Not­fall­ver­sor­gung trans­pror­tiert.

Die Bun­des­stra­ße war für die Dau­er der Unfall­auf­nah­me und Ber­gungs­ar­bei­ten voll­stän­dig gesperrt, eine Umlei­tung wur­de ein­ge­rich­tet.

Vor Ort waren neben dem Orga­ni­sa­to­ri­schen Lei­ter Ret­tungs­dienst auch der desi­gnier­te Kreis­brand­meis­ter Nicos Laetsch sowie sein Stell­ver­tre­ter, Frank Mül­ler. Der Rott­wei­ler Stadt­brand­meis­ter ist von der Unfall­stel­le weg zu einem Brand­mel­deralarm bei einem Unter­neh­men in Büh­lin­gen geru­fen wor­den.

 

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