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Landkreis Rottweil
Dienstag, 25. Februar 2020

Epfendorf: Frauchen und Hund aus Hang gerettet

Rettung aus unwegsamem Gelände – dieses Einsatzstichwort bekam die Feuerwehr Epfendorf kurz vor 16 Uhr. Vor Ort war eine Frau aus einem Steilhang zu retten. Und ein Hund. Beide hatten laut einem Polizeisprecher unwahrscheinliches Glück – ihr Verschwinden war beobachtet worden.

Fotos: Feuerwehr

Es war ein Reiterausflug bei schönem Winterwetter. Eine 46-Jährige  war samt ihrem Hund bei Epfendorf unterwegs. Plötzlich verschwand das frei laufende Tier. Es rutschte offenbar einen Hang hinunter. So haben die später alarmierten Polizeibeamten den Fall festgehalten.

„Gottseidank war eine weitere Reiterin in der Nähe unterwegs“, so ein Sprecher der Polizei in Tuttlingen am Abend zur NRWZ. Die Chancen, dass Frauchen und Hund sonst entdeckt worden wären, hätten schlecht gestanden.  Die zweite Reiterin habe die Rettungskräfte alarmiert.

Das Frauchen fand sich da schon 30 bis 40 Meter zwischen dem Reiterweg und der Bundesstraße nahe dem Epfendorfer Sportplatz wieder. Sie kam nicht mehr vor und zurück. So wurde der Ausflug von Frauchen und Hund zu einem Einsatz für Feuerwehr und Bergwacht.

Unter dem Kommando von Epfendorfs stellvertretendem Kommandant Steffen Ziegler rückten zehn Feuerwehrleute an. „Aber wir haben gesehen, dass wir in der Situation auch nicht weiter kommen“, schilderte Ziegler den Fall am Abend der NRWZ. Die Ankunft der Bergwacht, beim Stichwort „Rettung aus unwegsamem Gelände“ ohnehin alarmiert, wurde abgewartet. Auch die Feuerwehr aus Oberndorf rückte laut Polizei an.

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Gemeinsam schafften es die Retter dann, die Frau und den Hund aus dem Steilhang zu holen. Zunächst das verunsicherte Tier, weil man davon ausging, es könne verletzt sein. Ein Veterinär kümmerte sich um den Vierbeiner und konnte Entwarnung geben. Unverletzt blieb auch die Frau. Die zweite Reiterin war anscheinend mittlerweile zudem hinterher geklettert, auch sie hat das Drama unverletzt überstanden, so der Polizeisprecher.

Auch das Deutsche Rote Kreuz war vor Ort, mit einem Rettungswagen und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst.

Ebenfalls vor Ort waren die Feuerwehr Oberndorf unter der Leitung von Stadtbrandmeister Manuel Suhr und der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Storz aus Schramberg.

 

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